Kultur / Rezensionen

Rezensionen

20.05.2018

#Buchtipp: Morten Hübbe & Rochssare Neromand-Soma - Per Anhalter nach Indien

von Christian Dolle

Per Anhalter zwar nicht durch die Galaxis, aber immerhin durch die Türkei, den Iran und Pakistan bis nach Indien. Auf dieser Reise gibt es spannende Einblicke in diese Länder, vom Alltag der Menschen bis hin zu geschichtlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen.

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13.05.2018

#Buchtipp: Paul Duncan & Jürgen Müller (Hg.) - Horror Cinema

von Christian Dolle

Ein Buch für jeden, der Horror und Horrorfilme mag. Viele Szenenfotos, viel Information und viele Filmklassiker. Natürlich fehlen wie immer etliche großartige Meisterwerke aus Asien und Beispiele der jüngsten Filmgeschichte, insgesamt aber ein spannendes Werk.

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06.05.2018

#Buchtipp: Wladimir Kaminer - Ausgerechnet Deutschland

...Christian Dolle

Endlich mal jemand, der das Thema Flüchtlinge und Integration mit Humor betrachtet und nicht verbissen, voller Hass oder politisch überkorrekt. Solche Bücher braucht es in Zeiten wie diesen viel mehr, sie weiten den Blick über die eigene "Gesinnungsblase" hinaus.

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29.04.2018

#Buchtipp: Tatjana Kruse - Der Gärtner war's nicht

Der arrogante Sänger einer jungen Band wird ermordet und eigentlich haben alle ein Motiv. Klingt blutig, doch was Tatjana Kruse schreibt, ist vor allem brüllend komisch, herrlich skurril und genau das richtige Buch für sonnige Frühlingstage auf dem Balkon.

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22.04.2018

#Buchtipp: Sven Fennema - Neuland

von Christian Dolle

Faszinierende Fotos außergewöhnlicher Locations. Verlassene Orte, die von der Natur zurückerobert werden - und das in unglaublich guten Bildern, die deutlich machen, wie vergänglich die Welt ist, die wir schaffen. Ein Muss für jeden Lost Place-Fan.

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16.04.2018

Viel los auf wenigen Seiten

Karla Letterman: Die Hexenpapiere

von Christian Dolle

Wenn in Büchern auf den ersten zwanzig Seiten bereits ebenso viele Protagonisten vorgestellt werden, macht das dem Leser den Einstieg in einen Roman nicht eben leicht. Dabei sind die einzelnen Charaktere in Karla Lettermans Harzkrimi „Die Hexenpapiere“ aber durchaus originell und haben jeder für sich einiges Potenzial.

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15.04.2018

#Buchtipp: Per J. Andersson - Der Inder, der mit dem Fahrrad bis nach Schweden fuhr, um dort seine große Liebe wiederzufinden

von Christian Dolle

Nicht nur eine weltumspannende Liebesgeschichte, sondern auch der Kampf gegen das unumstößliche Schicksal des indischen Kastenwesens und damit ein spannender Einblick in die indische Gesellschaft und vor allem ein Aufruf, sein Glück selbst in die Hand zu nehmen.

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08.04.2018

#Buchtipp: Marc-Uwe Kling - Qualityland

Für mich DAS Buch des vergangenen Jahres: Qualityland von Marc-Uwe Kling. Keine ScienceFiction, sondern ein erschreckend düsterer Blick in eine Zukunft, die längst begonnen hat. Und trotzdem musste ich so viel lachen wie schon lange bei keinem Buch mehr. Großartig.

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01.03.2018

Für die der Krieg nie ganz vorbei ging

Freya Klier gibt den „letzten Kindern Ostpreußens“ eine Stimme

von Christian Dolle

In den ersten Jahren des Zweiten Weltkrieges galt Ostpreußen noch als eine der sichersten und friedlichsten Regionen Deutschlands. Das änderte sich als die Rote Armee die Deutschen zurückdrängte und mehr und mehr Gebiete in blutigen Schlachten eroberte. Für die Menschen in Ostpreußen verwandelte sich ihre idyllische Heimat in eine Welt aus Angst, Qualen und Tod.

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25.01.2018

Tief im dunklen Wald lauert das Grauen

In „Dark Wood“ von Thomas Finn wird eine Fernsehshow zur tödlichen Bedrohung

von Christian Dolle

„Die Sendung war in der deutschen Fernsehlandschaft eingeschlagen wie eine Bombe. Offenbar hatte das Publikum genug von dritt- und viertklassigen Promis, die in Wahrheit keiner kannte und die sich nun zu Dschungelaffen machten, um ihr gesellschaftliches Unvermögen oder ihre Silikonbrüste zur Schau zu stellen.“ So heißt es im Horrorthriller „Dark Wood“ von Thomas Finn. Die Reality-Show, um die es im Buch geht, schickt Mitarbeiter einer Firma, die kurz vor der Insolvenz steht, in ein Survivalcamp. Dort müssen sie dann für den Erhalt ihres Arbeitsplatzes und vor allem gegeneinander kämpfen.

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14.10.2017

Das Buch zum Festival

„Fachwerkgeflüster“ macht neugierig auf die Geschichten hinter den historischen Fassaden

von Christian Dolle 

Als Scharfrichter führt er seine Zuhörer ins dunkle Mittelalter und lehrt sie in der Duderstädter Folterkammer das Gruseln. Zumindest bis eine geheimnisvolle Fremde auftaucht und ihm selbst Angst macht. In Osterode hingegen zieht eine junge Familie in ein altes, schiefes Fachwerkhaus, von dem die Nachbarn erzählen, es spuke darin.

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19.08.2017

Drogen, Drohnen, Dystopie

Zoë Beck liest bei Mordsharz aus ihrem Thriller „Die Lieferantin“

von Christian Dolle

„London, vielleicht bald.“ Diesen Satz hat Zoë Beck ihrem neuen Thriller vorangestellt. „Die Lieferantin“ heißt das Werk und handelt von Drogengeschäften in der britischen Hauptstadt, die durch einen neuen Mitbewerber auf dem ebenso lukrativen wie unter den Kartellen klar verteilten Markt aus dem Lot geraten. Die Neue liefert mittels Drohnen aus, schnell, anonym und scheinbar ohne Risiko. Der etablierten Unterwelt macht das ebenso zu schaffen wie eine politische Diskussion über entweder härtere Gesetze oder aber eine Legalisierung.

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01.08.2017

Vorwiegend mit Humor genommen

Harzer Beiträge in Bastian Sicks neuem Buch

von Christian Dolle

Fehler passieren uns allen. Mal größere, mal kleinere. Dabei sind Tippfehler noch welche, die vergleichsweise harmlos sind. Natürlich ärgern wir uns, wenn sie uns in unseren Artikeln erst nach der Veröffentlichung auffallen oder wenn Leser uns darauf hinweisen. Über vieles aber können wir im Nachhinein herzlich lachen.

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25.07.2017

Düstere Zeiten

Alex Beer wird bei Mordsharz aus „Der zweite Reiter“ lesen

...von Christian Dolle

Der Krieg ist vorbei, doch spürbarer denn je. Düster ist es im Wien des Jahres 1919, Hunger und Elend beherrschen die Stadt, Schmuggler ziehen aus der Armut der Menschen Profit und viele träumen vom Auswandern in eine bessere Welt. Auch der Polizist August Emmerich schlägt sich durch, bemüht sich, seine Lebensgefährtin und ihre zwei Kinder zu ernähren, während ihm eine Kriegsverletzung im Bein immer größere Schmerzen bereitet. Zwei Tote, anscheinend Selbstmorde, wecken jedoch seinen kriminalistischen Instinkt und führen ihn auf die Spur eines selbst in dieser Zeit erschreckenden Verbrechens.

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01.07.2017

Lyrischer Spaziergang

„Erlebtes, Erdachtes, Erwünschtes“ von Manfred Kleiner

von Christian Dolle

„Gedanken, die gemacht in Eile, sind oft wie Indianerpfeile, verletzen Mann, Frau oder Kind, weil pfeilschnell sie gesagt auch sind.“ Mit diesen Worten beginnt eines der Gedichte im Buch des Osteroders Manfred Kleiner. „Erlebtes, Erdachtes, Erwünschtes“, so betitelt er seine Lyrik, bei der er selbst einräumt, dass „Vieles die hohe Dichtkunst nicht erreicht“.

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