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12.09.2019

Bei Obermann rollten nicht nur die LKW


...von Petra Bordfeld

Auf dem Gelände der Obermann Unternehmensgruppe in Teichhütte herrschte im Rahmen des Tages der offenen Tür wieder ein buntes Treiben, denn die Besucher mehrerer Generationen wollten nicht „nur“ zuschauen, sondern auch mal selbst aktiv werden.

Die einen wollten wissen, ob sie per Muskelkraft 7,5 Tonnen in Bewegung setzen können, die anderen, ob ihnen das mittels Kupplung, Gas. Bremse und Lenkrad auch gelingt.

Beim LKW-Ziehen hatten sich drei Gruppen mit jeweils sechs Männern zusammen getan. Sie wollten wissen, wer die an einem dicken Tau befestigte Zugmaschine am schnellsten über eine 50 Meter lange Strecke ziehen konnte. Bei einer durfte auch der elfjährige Jeremy mitmachen, worauf er sehr stolz war. Es sollte fast wie beim Autorennen zugehen, denn es entschieden Sekunden für die Plätze eins bis drei. Die polnischen Fahrer legten 33,63 Sekunden vor, was für sie Platz eins bedeutete. Mit 36,10 Sekunden brachten sich die Obermann-Fahrer auf den zweiten Platz. Das Unternehmerteam wiederum holte sich mit 37,03 Sekunden den dritten Platz.

Beim dem LKW fahren unter Aufsicht gab es keine Platzierungen, sondern einen großen Andrang. Denn Männer und Frauen wollten mal hinter dem Lenkrad eines Trucks sitzen und fassten sich in Geduld, um hinterher stolz auszusteigen.
Da war aber auch noch die Premiere des Bullriding. Und es waren zumeist junge Besucher, die sich im Reiten des elektronischen Bullen (Bullriding) versuchen wollten. Außerdem dominierten die Cowgirls. Denn bei den Teilnehmern bis zwölf Jahre blieben Nina Weiß und Isalie Hellmann 2,15 Minuten auf dem Rücken des Bullen, was beiden den ersten Platz einbrachte. Bei den Erwachsenen schaffte Fabienne Feldgiebel 2,19 Minuten, was auch für sie Platz eins bedeutete.

Bestiegen werden durften auch Gabelstapler. Allerdings galt es mit deren Ladefläche Geschicklichkeit zu beweisen. Da wagten sich alle Generationen ran, denn sie wollten sich selbst beweisen, dass sie einen Ball aus luftiger Höhe in ein Fass fallen lassen konnten oder mit der Kugel die vielen Löcher eines auf der Gabel platzierten Labyrinthes umrunden konnten. Losfahren durften die jüngsten Besucher, denn zwei Tretgabelstapler warteten darauf, erobert zu werden und dazu brauchten sie nicht lange.

Autorennen gab es übrigens auch. Allerdings konnten die Fahrzeuge auf der Modellbahn nicht mittels Knopfdruck, sondern mittels kräftigen Tretens in Fahrradpedalen in Bewegung gesetzt werden, was auf großes Interesse stieß.
Wer wollte, durfte sich mit dem Umgang einer Drohne versuchen. Während das zumeist dier Erwachsenen interessierte, waren die Bungee-Trampoline fest in Kinderhand.

Mädchen und Jungen, die sich mal „kutschieren“ lassen wollten, durften auf einem der Quads Platz nehmen, mit denen die Fahrer der „Quadkinder südliches Niedersachsen“ gekommen waren. Wenn sie einen Helm aufgesetzt hatten, stand dem Unternehmen nichts mehr im Wege. Der eine oder andere Erwachsene, der auch Interesse hatte, brauchte übrigens nicht zuschauen, sondern durfte hinter dem Fahrer Platz nehmen. Dafür, dass alles mit ein Einparken der Besucherfahrzeuge klappte, sorgte die Mobile Funkhilfe Harz.

Viele Informationen gab es in einer Halle, in ihr wurde der Beruf „Fachkraft für Lagerlogistik“ nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch vorgestellt.
Bei all den Aktionen kamen Speis und Trank auch nicht zu kurz und wurden zwei Siegerehrungen nicht vergessen. Alles in allem war es ein erlebnisreicher Tag, den sich auch niemand durch das nicht gerade angenehme Wetter verderben ließ.


Welche Mannschaft kann am schnellsten die tonnenschwere Zugmaschine von A nach B ziehen

Die Siegermannschaft beim LKW-Ziehen zusammen mit Obermann-Geschäftsführer Heiko Andreas Helmke (re.), der die Siegerehrung durchführte

Bei diesem Autorennen musster die Energie erstrampelt werden

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alles gegeben.



Nina Weiß und Isalie Hellmann sicherten sich bei den Kindern den ersten Platz im Bullriding, Fabienne Feldgiebel bei den Erwachsenen

Die Quadkinder hatten viel zu tun

Ruhe bewahren bei bei diesem Geschicklichkeitsspiel angesagt.


Na, macht Papa das auch richtig?

Diese beiden Tretgabelstaplerfahrer diskutierten ihren Fahrplan

 

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