Panorama

07.08.2018

EcoBus Informationsveranstaltung 09.08. in Osterode am Harz


Am 11. August startet der EcoBus im Harz – Info-Veranstaltung am 09. August 2018 um 18 Uhr im Rathaus

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Die Digitalisierung des öffentlichen Verkehrs und umweltfreundliche Mobilität sind keine Zukunftsmusik mehr. Am Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation (MPIDS) in Göttingen wird an einem neuartigen Forschungsprojekt, dem EcoBus, gearbeitet.

Dabei geben Kunden ihren Mobilitätsbedarf per App oder Telefon an den EcoBus weiter, der computergestützt das bestehende Verkehrsnetz ergänzt, optimiert und innerhalb von wenigen Minuten den Kunden abholen kann. Der EcoBus startet sein zweites Pilotprojekt am 11. August 2018 im Harz. Der EcoBus wird im gesamten Gebiet von Clausthal-Zellerfeld, Lautenthal, Sankt Andreasberg, Hahnenklee-Bockswiese, Riefensbeek-Kamschlacken, Lerbach, Wolfshagen im Harz sowie die Kernstadt Osterode-, Lasfelde, Petershütte, Katzenstein und Lerbach am Harz fahren. Darüber hinaus besteht eine Anbindung an die Kernstädte von Langelsheim und Goslar inklusive Oker.

Ob Einkäufe oder Besuche im Nachbarort, alle Beförderungswünsche sollen unter Nutzung einer Flotte von zehn Bussen und vorhandenen Mobilitätsanbietern wie Taxis, Linienbussen und Bahnlinien erfüllt werden. Das Angebot soll zum VRB- bzw. VSN-Tarif preislich als auch hinsichtlich des Komforts konkurrenzfähig zum Privat-PKW werden.

Informationsveranstaltung am 09.08.2018 in Osterode am Harz

Das Forschungsprojekt EcoBus wird den Bürgerinnen und Bürgern am Donnerstag, 09. August, um 18:00 Uhr in einer Informationsveranstaltung im Rathaus in Osterode am Harz vorgestellt. Neben den Vorteilen des EcoBusses werden die Bestellsysteme wie Smartphone-App, Website und Telefonzentrale erklärt.

Weitere Info-Veranstaltungen folgen jeweils um 18:00 Uhr am 06.08. in Goslar beim Landkreis in der Klubgartenstraße 6, am 07.08. in St. Andreasberg im Kurhaussaal, am 08.08. in Wolfshagen im Harz im Feuerwehrhaus.

Das EcoBus-System wird vom MPIDS in Kooperation mit dem Zweckverband Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) und dem Regionalverband Großraum Braunschweig im Rahmen des von der EU und dem Land Niedersachsen geförderten Forschungsprojekts „Physik eines integrierten ÖPNV-Systems“ entwickelt.

 

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