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29.11.2021

Weihnachtspyramide in Hörden aufgestellt


von Petra Bordfeld

Sie wurde aus Fichten- und Buchenholz gefertigt und ist haargenau 4,67 Meter hoch. Zehn Monaten brauchte es bis zur ihrer Fertigstellung und nun kann sie bis zum 7. Januar 2022  an der Hauptstraße von Hörden bewundert werden.

Die Rede ist von der Weihnachtspyramide, die nicht etwa im Erzgebirge, sondern in Hörden von Tischlermeister Mario und dessen Vater Heinz Bierwirth in sorgsamer Handarbeit hergestellt und einige Stunden vor der von vielen Teilnehmern umrahmten Einweihungsfeier errichtet wurde. 

Dafür, dass in ihr auch mit geschnitzten Figuren die Weihnachtsgeschichte erzählt werden kann, sorgten übrigens zahlreiche Sponsoren. Jene, die am tiefsten in die Tasche gegriffen haben, sind auf einer Ehrentafel verewigt, die eine der unteren Wände des Bauwerks darstellt. Damit die Weihnachtspyramide auch im Dunkeln auf sich aufmerksam machen kann, wurde sie mit elektrischen Kerzen versehen.

Um der Pyramide auch die richtige Standfestigkeit zu verleihen, entschied sich das Brunnen-Team, welches ja nicht nur zu Festtagen, sondern auch zu den Jahreszeiten, den Brunnen an der Hauptstraße fantasievoll schmückt, sie eben nicht auf dem, sondern über den Brunnen zu stellen.

Und weil alles nicht so „sang- und klanglos“ über die Bühne gehen sollte, hatten die Bauherren und das Team zu einer Einweihungsfeier auf dem Platz zwischen dem ehemaligen Hördener Krug und der Pyramide geladen. Und es waren erfreulich viele Gäste erschienen, welche sich dieses nicht entgehen lassen wollten.

Zu ihnen zählte unter anderem Samtgemeindebürgermeister Henning Kunstin, Bürgermeister Stefan Henkel, Pastor Hillard Heimann und die „offene Singgruppe“ Hörden/Elbingerode, welche unter Leitung von Bernd Wode  ihre Stimmen erklingen ließ.

Heinz Bierwirth hielt mit seiner großen Freude über so viele Einweihungsteilnehmer/innen nicht hinterm Berg, und merkte an: „95 Prozent der Arbeit bewältige aber mein Sohn, wir anderen die restlichen fünf“. Er sprach allen, die auf irgendeine Weise an dem Werden dieses Kunstwerks mitgeholfen hatten, ein großes Dankeschön aus.

Stefan Henkel  wiederum brachte voller Anerkennung zum Ausdruck, dass hier aus einer kleinen Idee etwas Großes entstanden ist, was wohl im Südharz einmalig sein dürfe. Hillard Heimann sprach sogar von einem künstlerischen Meisterwerk, bei dem jedes Detail für sich die Betrachter in den vorweihnachtlichen Bann zöge.

Nachdem die Beleuchtung in der Pyramide angeschaltet war und sie in ihrer ganzen Pracht erstrahlte, trafen sich Gastgeber und Gäste entweder bei dem von der Bäckerei Friehe gespendeten Kaffee und Kuchen, oder bei vom Brunnen-Team angebotenen Glühwein, Kinderpunsch und Würstchen.


Mario (li.) und Heinz Bierwirth dürfen mit Recht stolz auf dieses Bauwerk sein




Auch in der Dunkelheit erstrahlt die Hördener Pyramide in ihrer ganzen Schönheit



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Viele Gäste fast jeden Alters wollten bei der Pyramiden-Einweihung dabei sein

Die 'offene Singgruppe' Hörden/Elbingerode stimmte nicht nur ein Lied an

 

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