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14.07.2021

Moderne Piraten haben heutzutage Handys


Frank Bode animierte die Kinder immer auf Augenhöhe zum mitmachen

Der Liedermacher und Autor Frank Bode aus Herzberg ging als Pirat Piet im DRK-Kindergarten „Rappelkiste“ an Land

...von Herma Niemann

Wie gut, dass der Pirat Piet, alias Liedermacher und Autor Frank Bode, am vergangenen Montag Halt von seiner großen Fahrt im DRK-Kindergarten „Rappelkiste“ in Gittelde gemacht hat. „Da habe ich zum Glück viel von Euch gelernt“, so Piet, der Dank der Kindergartenkinder seine Gitarre, die Wasserflasche und seinen Hut dann doch noch richtig herum zu benutzen wusste. Mit seiner gewollt tollpatschigen und sympathisch ahnungslosen Art sorgte Piet eine Stunde lang für jede Menge Spaß bei den Kindern.

Wie Piet den Kindern berichtete, sei er kurzfristig auf den Mond umgesiedelt, weil er hier beim Landgang nur Menschen mit Masken gesehen habe. „Es ist so schön, jetzt wieder Eure Gesichter zu sehen“. Einige Weisheiten vom Mond hatte Piet den Kindern aber auch mitgebracht und zeigte ihnen, wie man perfekt über Staub, Steine und die Mondkrater schweben kann. Die ausgelassene Stimmung unter den Kindern und auch unter den Erzieherinnen konnte Piet immer wieder toppen, nämlich durch seine schwungvollen und lustigen Lieder, in die der Künstler die Kinder immer auf Augenhöhe mit einbezog und zum Mitmachen animierte. Wie zum Beispiel bei dem Lied „Mond, du bist ein riesengroßes Trampolin“, bei dem die Kinder klatschen und hüpfen durften. „An die Großen: Ihr dürft natürlich auch hüpfen, aber wer schon mal einen Bandscheibenvorfall oder ein Hüftproblem hatte, darf mitwippen“, so Bode humorvoll zu den Erzieherinnen.

Weiter erzählte Piet den Kindern, dass richtige Piraten eigentlich nicht nur kämpfen würden, da es ja sowieso kaum noch Schätze gebe. Stattdessen würden die 365 Piraten auf dem Schiff jeden Tag Piratengeburtstagspartys feiern. „Bis auf den roten Jack, der hat am 29. Februar Geburtstag“. Leider habe sein treuer Begleiter, der Papagei Pablo, heute nicht dabei sein können, so Piet. Pablo habe Halsweh, Husten und Hatschi. Aber zusammen mit den Kindern wollte Piet dem Papagei eine Nachricht zur guten Besserung per Handy schicken. „Ja, moderne Piraten haben heutzutage Handys“, so Piet. So ganz Recht hatte Piet schlussendlich also doch nicht, denn auch die Kinder haben in der Zeit einiges über Piraten gelernt, nämlich den Piratenschrei „Ha“ und einige Piratengeheimnisse. Unter anderem auch dieses: „Die Augenklappe tragen Piraten nur, um anderen Angst zu machen, das funktioniert aber auch als Ohrenklappe speziell für Erzieherinnen“, so Piet augenzwinkernd. Gesponsert wurde der Auftritt vom Kindergarten-Förderverein.


Die Kinder des DRK-Kindergartens „Rappelkiste“ hatten eine Stunde lang sehr viel Spaß mit dem Piraten Piet, alias Frank Bode

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