Panorama

28.11.2019

Wald(w)ende: öffentliche Vortragsreihe beginnt am 2. Dezember 2019


(pug) Wälder bedecken ein knappes Drittel unseres Landes und sind als nachhaltig nutzbare Ressource, Naturschutzflächen, Erholungsraum und auch für den Klimaschutz von besonderer Bedeutung. Ereignisse wie Orkan Friederike, Trockenphasen und Borkenkäfer-Epidemien stellen den Wald und die Forstwirtschaft in Deutschland vor völlig neue Herausforderungen. In einer öffentlichen Vortragsreihe vermittelt die Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Universität Göttingen ab 2. Dezember 2019 einen wissenschaftlichen Blick auf aktuelle Walddiskussionen.

Die Vorträge mit anschließender Diskussion finden jeweils montags von 18.15 bis 19.30 Uhr im Alfred-Hessel-Saal des Historischen Gebäudes der SUB, Papendiek 14, statt.

Zum Auftakt spricht der Göttinger Forstwissenschaftler Prof. Dr. Christoph Kleinn über „Forstwissenschaften: Es geht um Wald – und ebenso um Menschen“. Weitere Themen im Dezember 2019 sind das Verhältnis von Wald und Klima sowie aktuelle Fragen der Waldbewirtschaftung.

Im Januar und Februar 2020 folgen Vorträge zu den Herausforderungen durch den Klimawandel, zu gesellschaftlichen Waldbildern und zur Holzwirtschaft.

„Unser Ziel ist es, der allgemeinen Öffentlichkeit wissenschaftlich aufbereitete Informationen zu den vielschichtigen Aspekten bereitzustellen, die sich mit dem Umgang mit Wäldern verbinden“, erläutert der Dekan Prof. Dr. Bernhard Möhring. „Dies soll dem besseren Verständnis der aktuellen Situation unserer Wälder und der vor uns liegenden Herausforderungen dienen.“

Das vollständige Programm der Vortragsreihe „Wald(w)ende: ein forstwissenschaftlicher Blick auf aktuelle Walddiskussionen“ ist im Internet unter www.forst.uni-goettingen.de zu finden.

 

Anzeige