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08.11.2019

Saturday Morning Science an vier Sonnabenden im November


Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen aktuelle Forschungserkenntnisse vor

(pug) Wieso kennen wir künstliche Intelligenz, aber keine intelligente außerirdische Lebensform? Was hat die Geometrie des Billardtischs mit dem Lauf der Kugel zu tun? In der Vortragsreihe „Saturday Morning Science“ stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Göttingen aktuelle Fragen und Ergebnisse aus den Naturwissenschaften vor. Die acht Vorträge finden sonnabends vom 9. bis zum 30. November 2019 auf dem Nordcampus statt und beginnen jeweils um 10 Uhr und 11.30 Uhr.

Die Reihe richtet sich an Schülerinnen und Schüler sowie an alle Interessierten. Anschließend haben Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, Studierende zu ihrem Studium zu befragen.

Am 9. November 2019 gibt Dr. Susanne Hummel von der Abteilung Historische Anthropologie Einblick in die DNA-Analytik und ihren Nutzen für die Erforschung der Menschheitsgeschichte und die Aufklärung von Kriminalfällen. Im Anschluss beschreibt Prof. Dr. Stefan Halverscheid vom Mathematischen Institut das Billardspiel aus mathematischer Sicht – und gibt vielleicht den einen oder anderen Trick für eine siegreiche Partie. Die Veranstaltungen finden im Hörsaal 2 der Fakultät für Physik, Friedrich-Hund-Platz 1, statt.

Am 16. November erläutert Dr. Salvatore R. Manmana vom Institut für Theoretische Physik die Grundlagen der Quantenphysik und ihre Bedeutung für die heutige Technologie. Dr. Sven Bingert von der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen spricht über Künstliche Intelligenz im Alltag und wie sie unser Handeln beeinflusst. Die Veranstaltungen finden im Hörsaal 2 der Fakultät für Physik statt.

Prof. Dr. Kai Heimel vom Institut für Mikrobiologie und Genetik berichtet am 23. November über die Partnersuche bei Pilzen. Danach spricht Dr. Jan-Peter Duda von der Geobiologie über die ersten Spuren von Leben auf unserem Planeten und wie sie sich aus Gestein rekonstruieren lassen. Beide Veranstaltungen finden im Hörsaal MN 08 der Fakultät für Geowissenschaften und Geographie, Goldschmidtstraße 3, statt.

Prof. Dr. Thomas Waitz vom Institut für Anorganische Chemie demonstriert in einem Experimentalvortrag am 30. November, wie chemische Prozesse und Energie miteinander verknüpft sind. Die Reihe schließt mit einem Vortrag von Prof. Dr. Ansgar Reiners vom Institut für Astrophysik. Er erklärt, warum wir im Universum bislang keine andere Zivilisation entdeckt haben – oder von einer anderen entdeckt worden sind. Beide Veranstaltungen finden im Hörsaal MN27 der Fakultät für Chemie, Tammannstraße 4, statt.

Eine Anmeldung für Einzelpersonen ist nicht erforderlich. Größere Gruppen werden gebeten, im Vorfeld Kontakt unter E-Mail jcf@chemie.uni-goettingen.de aufzunehmen. Informationen sind im Internet unter www.jungchemikerforum.de/goettingen zu finden.

Saturday Morning Science ist ein Gemeinschaftsprojekt junger Studierender der MINT-Fächer in Göttingen, aus der jungen Deutschen Physikalischen Gesellschaft, dem Jung-Chemiker-Forum Göttingen, den Fachgruppen Biologie und Geowissenschaften sowie der Fachschaft Mathematik und Informatik.

 

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