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01.11.2019

Von Berlin nach Badenhausen: Das Graffiti ist zuhause


Am Stand des Jugendcafés: Bei Melanie Henschel und Rebecca Singh konnten Teelichter gebastelt werden

Die OBS hatte zum Herbstfest eingeladen/Dr. Roy Kühne lobte den Einsatz für die Bildungskampagne

...von Herma Niemann

Im Rahmen ihres Herbstfestes am vergangenen Montag konnten die Schüler der Oberschule Badenhausen (OBS) neben den Feierlichkeiten auch noch etwas ganz Besonderes präsentieren. Nämlich das aus zwei Teilen bestehende Graffiti, dass einige Schüler des Wahlpflichtkurses Politik innerhalb des Projektes der Globalen Bildungskampagne im Mai zusammen mit den Berliner Graffiti-Künstlern AKTEone und Kren vor dem Reichstagsgebäude in Berlin in die Tat umgesetzt haben.

Unter Anleitung der beiden Künstler entwickelten sie die großformatigen Bilder, die auf der einen Seite Aspekte guter und auf der anderen Seite Aspekte keiner beziehungsweise schlechter Bildung verdeutlichen. Zur offiziellen Präsentation war auch der Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne (CDU), der bereits bei der Entstehung des Bildes vor Ort war, zum Herbstfest der OBS gekommen, wie auch die Koordinatorin der Bildungskampagne, Maren Jesaitis.

„Ich bin sehr dankbar, dass die OBS die Bundespolitik unter Druck setzt und die Schulen sich mit diesem Thema wirklich auseinander setzen“, so Dr. Kühne. Auch wenn in Deutschland die Bildungssituation gegenüber anderen Ländern gut sei, müsse man sich weltweit dafür einsetzen.

„Es ist wichtig, dass sich Schulen für Politik begeistern und sich einbringen“, so der stellvertretende Leiter Thomas Koch. Jesaitis zeigte sich beeindruckt über das große Graffiti. Zehn Organisationen würden sich für die die weltweite Bildung einsetzen, damit diese gefördert werde. „Einmal pro Jahr veranstalten wir Weltklasse-Aktionen, in diesem Jahr mit großer Unterstützung der OBS. So intensiv haben wir wohl noch nie eine Aktion vorbereitet“, so Jesaitis. Die Schüler Hannah und Henry stellen das Projekt den Gästen in der Aula vor und erklärten den Gästen die Entstehungsgeschichte des Graffiti. In drei Workshops, die von Mitarbeitern der Globalen Bildungskampagne mit den Schülern des Politik-Kurses im Dezember, Februar und April begleitet wurden, haben die Schüler das Motto der diesjährigen Weltklasse-Aktion „Ohne Bildung keine Zukunft“ entwickelt und die zentrale Aktion vorbereitet. Die Schüler einigten sich darauf, dieses Graffiti zu entwickeln. Bis zu den Sommerferien lief die Weltklasse-Aktion, in der Schüler in der ganzen Welt Briefe an Politiker schreiben, um sie zu einem stärkeren Einsatz für Bildung aufzufordern (wir berichteten). Da die OBS regelmäßig an der Weltklasse-Aktion teilnahm, wurde der Politik-Kurs von der Globalen Bildungskampagne eingeladen, die diesjährige zentrale Aktion umzusetzen. Bei der Globalen Bildungskampagne handelt es sich um eine weltumspannende Bewegung von Nichtregierungsorganisationen und Gewerkschaften. Sie setzt sich dafür ein, dass alle Menschen ihr Recht auf eine gute, inklusive Bildung verwirklichen können. Nach den Aufführungen eines Schattentheaters und einer Akrobatik-Nummer hieß es dann für die Anwesenden, die angebotenen Speisen, wie Kürbissuppe, Orangengelee, Crepes und Zuckerwatte zu genießen. An anderen Ständen konnten Herbstgestecke und an dem Stand des Jugendcafés Teelichter gebastelt werden. Auch der frisch gründete Förderverein war mit einem Glücksrad vor Ort .


An einigen Ständen konnten Interessierte Basteln und Herbstgestecke herstellen

Das überdimensionale Graffiti besteht aus zwei Teilen und ist im Mai vor dem Reichstagsgebäude in Berlin entstanden

Dr. Roy Kühne (rechts) lobte die OBS für einen Einsatz für die Bildung

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Ein Glücksradspiel gab es am Stand des Fördervereins der OBS

Henry und Hannah erklärten die Entstehungsgeschichte des Graffiti

Schon für Weihnachten gab es dekorierte Rahmen zu kaufen

 

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