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17.08.2019

Beim traditionellen Frühstück unter den Eichen gab es eine Premiere


Beim Stand der Dorfmoderatoren herrschte nicht selten Hochbetrieb

...von Petra Bordfeld

Beim traditionellen „Frühstück unter den Eichen“, zu dem der Verein "Dorfgemeinschaft Leben und Wohnen in Eisdorf" (DoLeWo) auf den Festplatz am Steinweg eingeladen hatte, gab es eine umweltfreundliche Premiere. Denn die leckeren Matjes und Bratkartoffeln sowie die Currywurst und die Pommes gab es ausnahmslos auf Porzellanteller, was eine Familie aus Eisdorf mit ihrer materiellen Spende möglich gemacht hatte.

Doch bevor der erste Vorsitzende des DoLeWo, Herbert Lohrberg, auf den Stuhl stieg, um so die weit über 100 Gäste fast jeden Alters aufs herzlichste willkommen zu heißen, hatte die Kirchengemeinde St. Georg zu einer liturgischen Feier in das Gotteshaus geladen, und durfte sich ebenfalls über eine gute Teilnehmerzahl freuen.
Lohrberg brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass dieses bereits 15te Frühstück unter den Eichen erneut Freunde kulinarischer Köstlichkeiten auch über Eisdorfs Grenzen hinaus angezogen hatte. Unter den Genießern war übrigens auch Gemeinde-Bürgermeister Harald Dietzmann. Die kleinen Gäste hatten ganz schnell herausgefunden, dass da ein Karussell eines Eisdorfer Bürgers stand, dass sie nach Herzenslust nutzen durften. Und genau das taten sie.

Da stand aber auch der Getränkewagen von DoLeWo, der ebenfalls erstürmt wurde und der Planwagen des Vereins, der nicht lange auf die ersten Mitfahrer warten musste. Am Nachmittag hieß das Ziel „Schützenhaus“. Denn dort warteten selbstgebackener Kuchen und Kaffee darauf, genossen zu werden.

Die Dorfmoderatoren hatten traditionell einen Info-Stand errichtet. Sie informierten über die Arbeit des vor einem Jahr ins Leben gerufenen Vereins „Mobiles Eisdorf e.V.“ und über die Projektgruppe „Unser Eisdorfer Dorfmarkt“, die am 30. August zum dritten Dorfmarkt lädt.

Unter den Gästen war übrigens auch ein Gast aus Hannover. Melissa Niewind, die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, war extra aus der Landeshauptstadt angereist, um für ihre Doktorarbeit zum Thema „Die Wirkung von Dorfmoderation“ Informationen in Gesprächen mit Gemeindebürgermeister, dem ersten Vorsitzenden von DoLeWo und den Dorfmoderatoren einzuholen.


Schon lange vor dem offiziellen Start waren kaum noch Sitzplätze unter den Eichen zu ergattern.

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