Regionales / LK Göttingen

06.07.2019

Einbürgerung: Menschen aus 18 Nationen werden deutsche Staatsbürger


Kreisrätin Dornieden überreicht Urkunden in Osterode und Göttingen

...LK Göttingen

43 Frauen und Männer haben die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen bekommen. Kreisrätin Marlies Dornieden überreichte die Einbürgerungsurkunden im Rahmen von zwei Feierstunden, eine im Kreishaus Osterode und eine weitere im Kreishaus Göttingen.

Die Neubürgerinnen und Neubürger kommen aus Thailand, Brasilien, Pakistan, Großbritannien, der Ukraine, der Türkei, aus Syrien, Polen, Kroatien, Serbien sowie Dänemark, Kenia, dem Irak, dem Kosovo, Sri Lanka, China, den Vereinigten Staaten von Amerika und Armenien.

Die feierliche Übergabe der Urkunden erfolgte in beiden Kreishäusern im Beisein von Familien und Freunden der neuen deutschen Staatsbürger. „Diese Feier ist ein bewegender Moment für alle Beteiligten. Sie haben lange darauf hingearbeitet und viel für die Einbürgerung getan. Wir aus der Kreisverwaltung konnten Sie auf diesem Weg begleiten“, erklärte Kreisrätin Dornieden bei den Einbürgerungen. Sie persönlich freue sich über neue Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinden des Landkreises. Dies zeige, dass gelungene Integration das Leben in den Ortschaften bereichere. „Sie haben bewiesen, dass sie sich mit diesem Staat identifizieren und für seine Werte einstehen. Bringen Sie sich in den Gemeinden ein, engagieren Sie sich weiterhin“, forderte Kreisrätin Dornieden die Eingebürgerten jeweils auf.

Bemerkenswert war, dass insgesamt zehn Menschen aus Großbritannien eingebürgert wurden. Zur Frage der Motivation wurde der bevorstehende Brexit genannt. Er veranlasste sogar eine 83-jährige Britin, nunmehr die deutsche Staatsangehörigkeit anzunehmen.

In diesem Jahr gab es bislang vier Einbürgerungsveranstaltung im Landkreis Göttingen, bereits 80 Menschen haben in 2019 die deutsche Staatsbürgerschaft verliehen bekommen. Die Zeremonien mit Übergabe der Einbürgerungsurkunden finden regelmäßig in den Kreishäusern in Göttingen und Osterode statt.


 

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