Panorama / Natur

26.06.2019

Kontraste im Oberharz


von Otto Schönfelder

Auf den Oberharzer Bergwiesen sind die bunten Blumen jetzt schon längst verblüht, doch an den Straßenrändern und an den Böschungen kann man immer noch eine vielfältige Blumenpracht bewundern. Diese reicht von Lichtnelken, Lupinen und Margeriten bis hin zum roten Fingerhut. Die blühenden Landschaften mit grünen Wiesen, blauen Teichen und zum Teil immer grünen Fichtenwäldern stehen allerdings im Kontrast zu den vielen abgestorbenen Bäumen und dem trockenem Reisig, der in den Wäldern, vor allem im Nationalpark liegen bleibt.

Bei anhaltender Trockenheit reicht hier schon ein kleiner Funke, um einen verheerenden Waldbrand auszulösen. Eine achtlos weggeworfene Zigarettenkippe oder auch die Scherbe einer Glasflasche, die wie ein Brennglas wirkt, könnten ein Feuer entfachen, das dann reichlich Nahrung findet. Es wäre wohl schwer zu löschen und würde den restlichen Baumbestand und die noch hier lebenden Kleintiere bedrohen. Betroffen wären dann auch die Jahrtausende alten Harzer Hochmoore, die als besonders schutzwürdig gelten. Man kann nur hoffen, dass dem Harz diese Kastastrophe erspart bleibt. Besucher des Harzes sind daher angehalten umsichtig zu sein.

Unsere Bilder zeigen neben herrlichen Landschaften, die Blütenvielfalt am Straßenrand und im harten Kontrast dazu, abgestorbene Bäume, ihrem Schicksal überlassene knistertrockene Heckenreisige und trockene Holzstämme. - Nicht nur im Hochharz sondern auch in tieferen Lagen wie hier zum Beispielneben der B 241 oberhalb der Ortschaft Freiheit und am "Heiligenstock" machen sich bereits die ersten Waldschäden bemerkbar.







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