Regionales / Gem. Bad Grund / Windhausen

05.06.2019

In Windhausen wurde ein Millionenprojekt in acht Monaten fertig gestellt


Der informative Tag der offenen Tür lockte viel interessierte Gäste ins WISOMA-Gebäude

...von Petra Bordfeld

Dass es machbar ist, ein Millionenprojekt innerhalb von acht Monaten fertigzustellen, machte Harald Wächter, der seit 2016 Inhaber der Firma „Formbau WISOMA“ ist, während eines Tages der offen Tür sehr deutlich. Er, der 1996 bei dieser Firma als Konstrukteur die Arbeit aufnahm, um 15 Jahre später schon Geschäftsführer und Teilhaber zu werden, wollte nämlich eine Vergrößerungs-Idee realisieren, und genau das ist ihm gelungen. Davon überzeugten sich Freunde, an dem Projekt beteiligte Firmen und interessierte Bürger und Kunden.

Wächter erinnerte in seiner Begrüßungsrede daran, dass das 1989/1990 errichtete Firmengebäude langsam zu klein wurde. Denn 2017 habe er sich mit dem Gedanken befasst, dass er eine neue Fräsmaschine bräuchte, die allerdings eine Nummer größer als die Vorgängerin sein sollte. Außerdem sei die Bürofläche mittlerweile zu klein geworden.

Also sollten die bisherigen 650 Quadratmeter um 670 erweitert werden. Da er der Verwaltung der Gemeinde Bad Grund konkrete Pläne vorlegte, konnte mit den Erwerb des dafür benötigten Grundstückes der erste Schritt getätigt worden. Der Bauantrag sei dann sehr schnell gestellt worden. So fiel der Startschuss im August 2018. Drei Monate später stand die Halle, und im Februar 2019 konnte der neue Kran „einziehen“. Die Fräsmaschine, die das Gedankenrad erst ins Rollen gebracht hatte, wurde dann im März angeliefert und in Betrieb genommen.

Beachtlich sei gewesen, dass trotz der widrigen Bau-Umstände die Fertigung von Spritzwerkzeugen sowie der Formen für Gummi, Kunststoff und Siliconteile und die mechanische Fertigung wie fräsen, drehen und erodieren nicht unterbrochen werden musste.

Dieses Projekt sei im Prinzip nur möglich geworden, weil alle beteiligten Firmen hervorragend gearbeitet hätten und auch die Finanzierung bestens klappte. Dafür dankte er allen, die am Erweiterungsbau für die Firma erfolgreich beteiligt gewesen waren, die übrigens 26 Arbeitsplätze hat.

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Harald Wächter (re.) stellt den Werdegang das Anbaus vor

 

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