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16.04.2019

Neue Fliesen für den Eingangsbereich der MZH Hörden


Die Fliesen im Eingangsbereich der Mehrzweckhalle sollen erneuert werden. Die Sanierung der zahlreichen defekten Kleinflächen ist unwirtschaftlich.

Der Ausschuss für Dorfentwicklung, Bauen und Finanzen kam zusammen / Künftige Regelung bei Vermietung des Gesellschaftsraum war Thema

von Herma Niemann

Hörden. Die Fliesen im Eingangsbereich der Mehrzweckhalle Hörden sind alt und abgängig und sollen deshalb erneuert werden. Die zahlreichen Kleinflächen auszubessern sei unwirtschaftlich, weshalb sich der Ausschuss für Dorfentwicklung, Bauen und Finanzen, der am Mittwoch in der Mehrzweckhalle (MZH) tagte, einstimmig für die Erneuerung entschieden hat.

Zu diesem Zweck stehen im Haushalt 10.000 Euro zur Verfügung. Die Kostenschätzung beläuft sich auf 10.370,85 Euro. Die Differenz kann die Gemeinde Hörden aus Haushaltsresten bestreiten. Im Zuge der Erneuerung soll auch die Bodenschwelle zwischen Flur und Sporthalle demontiert und ebenfalls verfliest werden. Schon beim Einbau der neuen Eingangstür im vergangenen Jahr wurde die Sanierung der Fliesen mit eingeplant, sodass hierbei keine Hindernisse entstehen.

Die Arbeiten sollen in den Sommerferien durchgeführt werden, um den Schulsport weiterhin durchführen zu können. Der Ausschuss einigte sich darauf, weitere Details zu den Fliesen, wie Farbe, Größe und Abriebklasse, bei einem Ortstermin mit der ausführenden Firma zu besprechen. Eine in die Fliesen eingebettete Schmutzfangmatte wurde mehrheitlich vom Ausschuss abgelehnt. Um den Schmutz dennoch etwas abzufangen, soll eventuell eine große Industrie-Laufmatte verwendet werden.

Sowie der Haushalt offiziell genehmigt ist, soll die Ausschreibung erfolgen. Bei der Gelegenheit berichtete der Fachbereichsleiter Bauplanungsrecht, Umweltschutz und Dorferneuerung, Matthias Franziskowski, dass für die Sanierung der Vorsatzwand der MZH noch kein positiver Förderbescheid vom Amt für regionale Landesentwicklung eingetroffen sei. Da jedoch keine weiteren Einwände seitens des Amtes eingegangen seien, wäre dies als ein gutes Zeichen zu vermerken.

Im Zuge der Sanierung der Vorsatzwand entsprechend des Dorfbildes, mit Ziegeln im oberen und einer Verbretterung im unteren Bereich, soll auch den Spannungsrissen am rückwärtigen Gebäudeteil entgegen gewirkt werden. Dort sind durch den neuen Dachanbau Risse entstanden, die dann durch Halteeisen gestoppt werden sollen, wie der Ausschussvorsitzende Reiner Gropengießer (CDU) erklärte. „Wenn man etwas Neues an ein altes, gewachsenes Gebäude anbaut, kann es durchaus zu Spannungsrissen kommen“, so Gropengießer „damals hat man beim Bau der MZH noch keine Ringanker verwendet“.

In der Sitzung ging es auch um das Thema der Vermietung des Gesellschaftsraumes in der MZH. Da die eine Gaststätte in Hörden bereits jetzt und eine andere ab Mai in Elbingerode wegen Schließung nicht mehr für Veranstaltungen oder Zusammenkünfte zur Verfügung stehen werden, gab Harald Reinhardt (SPD) diesbezüglich zu bedenken, wie man mit der MZH künftig umgehen wolle. „Wir können davon ausgehen, dass der Gesellschaftsraum hier zukünftig häufiger genutzt wird“.

Private Veranstalter müssen für den Raum Miete zahlen, ortsansässige Vereine bekommen den Raum kostenfrei. Wenn nun eine erhöhte Nachfrage käme, müsse darüber nachgedacht werden, wie man mit den vereinbarten Terminen umgehe, und ob der, der kostenfrei gebucht habe dann hinter dem, der Miete zahle zurücktreten müsse, so Reinhardt.

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Im vergangenen Jahr wurde bereits eine moderne große Eingangstür eingebaut.

Angedacht sind Fliesen in der Optik des Behinderten-WCs (links), dann aber in der Größe von denen der jetzigen im Flur (rechts)

Spannungsrisse an der rückwärtigen Seite der MZH machen Sorgen. Im Zuge der Sanierung der Vorsatzwand sollen Ringanker die Risse eindämmen.

 

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