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04.03.2019

Die Straßen fest in Narrenhand


Karnevalsumzug in Hörden

von Christian Dolle

Venedig, Rio de Janeiro, Köln, Hörden. Die Orte haben eher wenig Gemeinsamkeiten und auch die Mentalität der Menschen ist durchaus unterschiedlich. Dennoch gibt es überall Menschen, die begeistert Karneval feiern und viel Zeit und Leidenschaft in die Vorbereitung der Kostüme und Umzugswagen legen.

Vor allem aber gelingt es dem Hördener Carneval Club ebenso wie den Karnevalisten in den größeren Metropolen Menschen mitzureißen und dafür zu sorgen, das die Route, die der Umzug nimmt, von jungen wie älteren Zuschauern gesäumt ist und das Gefühl eines Ausnahmezustands der Narren entsteht. So war es auch am vergangenen Samstag als viele trotz Kälte und eher trübem Wetter den großen Festumzug durch den Ort sehen und den Akteuren zujubeln wollten.

Für die Kinder waren die Süßigkeiten natürlich das Wichtigste, die Erwachsenen ließen sich auch schon mal durch das Motto der einzelnen Gruppen zum Nachdenken bringen. So wurde beispielsweise der Pflegenotstand in Deutschland angeprangert, ein geradezu klassisches Karnevalsthema, denn ursprünglich geht es bei dieser Tradition schließlich auch darum, dass Menschen der Obrigkeit mal sehr deutlich vorhalten, was im Lande falsch läuft.

Im Mittelpunkt stand in Hörden natürlich auch der Spaß, das Miteinander und gemeinsames Feiern, das sich natürlich auch nach dem Umzug noch fortsetzte, denn erst am Aschermittwoch ist alles vorbei.






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