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12.02.2019

Platz ist in der kleinsten Hütte


Vorstellung der Ausstellung -Raumwunder- in der Kundenhalle der Sparkasse Osterode am Harz. v.l.: Thomas Toebe, Klaus Becker, Uwe Maier, Doreen Fragel, Dr. Ute Maasberg

Wanderausstellung „Raumwunder“ in der Sparkasse Osterode am Harz Architektenkammer Niedersachsen präsentiert intelligente An-, Um- und Neubaulösungen

von Corina Bialek u. Sparkasse Osterode

In der Hauptstelle der Sparkasse Osterode am Harz, Eisensteinstraße 8 – 10, wird noch bis zum 20. Februar 2019 eine Wanderausstellung der Architektenkammer Niedersachsen gezeigt.

Unter dem Titel „Raumwunder“ werden sieben Objekte aus Niedersachsen und Bremen präsentiert, die beweisen, dass das Sprichwort „Platz ist in der kleinsten Hütte“ ganz besonders in Zeiten von knappem – und daher teurem – Wohnraumangebot immer gilt. Nicht zuletzt auch angesichts der Frage nach einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und Brennstoffen.

Vorstand Thomas Thoebe zeigte sich begeistert von der Ausstellung: „Wir haben hier jetzt siebe echte "Leuchttürme" als Blickfang für unsere Kunden. Zudem gestaltet sie unsere Kundenhalle lebendig und ansprechend. Diese Ausstellung ist etwas besonderes und bietet viele Anregungen für eigene Projekte.“

Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Sparkasse im Foyer besucht werden.

Dr. Ute Maasberg von der Architektenkammer Niedersachsen unterstrich, dass es im wesentlichen darum gehe bei Neu- oder Umbauten durch geschickte, aber ansprechende Architektur so wenig Grundfläche wie nötig zu bebauen, auch um unseren ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Osterode habe schließlich auch nicht immer viel Platz zur Verfügung gehabt.

Die Ausstellung zeigt, intelligente Raumaufteilungen, geschickte Grundrisse, Erweiterungen, Öffnungen, Anbauten, Sichtverbindungen zwischen innen und außen schaffen Weite, selbst da, wo der Bestand oder das Grundstück sie zunächst nicht vermuten lassen, z.B. in Innenstädten mit typischen Fachwerkhäusern.

Architekten, Innen- und Landschaftsarchitekten erkennen, wo und wie diese Potenziale genutzt und zur Geltung gebracht werden können. So schaffen sie auch auf kleiner Fläche wahre Raumwunder, in denen sich großzügig wohnen lässt. Egal, ob Neubau, Anbau oder Umbau: Entscheidend ist nicht der umbaute Raum, sondern allein der gefühlte. Die Ausstellung bietet dafür Ideen und Inspirationen an.

In diesem Zusammenhang wies Doreen Fragel von der Energieagentur Region Göttingen darauf hin, dass der Landkreis Förderprogramme zur Altbausanierung bereit hält und dass z.B. in dieser Woche das Gebäudesanierungsprogramm startet.

Davon, dass es gar nicht so einfach ist Helligkeit in ein altes Gemäuer zu bringen, wusste Bürgermeister Klaus Becker zu berichten. Seine Frau und er seinen gerade selbst dabei ein altes Haus zu sanieren Hauses, Das sei schon eine Aufgabe. „Aber in Osterode wird wieder saniert und auch das ist Weg die Stadt in die Zukunft zu bringen.



Die sieben -Leuchttürme- zeigen Möglichkeiten auf, wie man auf kleiner Fläche großzügig wohnen kann.


Haus mit Geschichte

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Thomas Toebe

Dr. Ute Maasberg

Doreen Fragel und Klaus Becker




 

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