Politik / Wirtschaft / Politik

07.12.2018

CDU fordert einen Kulturentwicklungsplan für den Landkreis Göttingen


Die Kulturförderung muss als wesentlicher Standortfaktor des fusionierten Landkreises systematisiert und gestärkt werden

...CDU-Fraktion im Kreistag Göttingen  - Sigrid Jacobi

Die CDU-Kreistagsfraktion fordert mit einem Antrag zum Kreistag am 18.12.2018 die Erstellung eines Kulturentwicklungsplans. Der Landkreis Göttingen zeichnet sich durch eine reiche Landschaft an Mu-seen, Theatern, Kunstvereinen, Kultureinrichtungen, Orchester, Chören, Bands, Gedenkstätten, Kultur-initiativen, Kulturringen, Festivals und kulturellen Vereinen aus.

Ein vielfältiges und attraktives kulturel-les Leben schafft eine lebens- und liebenswerte Region.

Kulturförderung wird, im Rahmen von Verträgen mit dem Land Niedersachsen und der Stadt Göttingen, über eine Richtlinie für kulturelle Zwecke gewährt oder nach dem Prinzip „Gießkanne“ an die Antrags-steller ausgereicht, die sich stetig bewerben und die Mehrheit der Politiker für sich einnehmen können.
Jährlich kommen neue Anträge hinzu. Mit einer Steigerung der Antragsdichte, insbesondere aus dem Altkreis Osterode, der vor der Fusion kaum Förderung leistete, ist zu rechnen.

Kulturförderung speist sich aus begrenzten freiwilligen Mitteln. Die Politik im Landkreis muss sich ent-scheiden, wird jede Ortschronik gefördert? Sollen kulturelle Leuchttürme bevorzugt ausgestattet wer-den? Ist die kulturelle Bildung vorrangiges Ziel? Ein Kulturentwicklungsplan trägt anhand von Leitlinien Sorge für die systematische Vergabe von Fördermitteln.

Dazu die kulturpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion Sigrid Jacobi:
„Kultur ist weit mehr als ein weicher Standortfaktor, Kultur ist Wirtschaftspolitik. Ein positiver Image-transfer der Region ist Voraussetzung für Unternehmensansiedlungen und die Anwerbung von Fach-kräften.“ Die Förderung der kulturellen Vielfalt und Stärkung der Diversität der Interessen aller Bevölkerungs-gruppen, ist Auftrag des Landkreises.

 

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