Meldungen / Feuerwehr

12.11.2018

Treffen der Kreisfeuerwehrbereitschaften


Alle stellten sich für ein Erinnerungsfoto vor dem Dreschschuppen auf.

Rund 60 Einsatzfahrzeuge parkten in Förste Festplatz

von Petra Bordfeld

Förste. Wer an dem Förster Schützenplatz vorbeikam, wusste nicht so genau, was er denken sollte. Dem einen spukte der Gedanke nach einer Großübung durch den Kopf, dem anderen, dass irgend etwas Schlimmes passiert sein musste, dass weder zu sehen, noch zu hören oder zu Riechen war. Beide Überlegungen waren falsch. Denn es handelte sich um ein Treffen der drei Kreisfeuerwehrbereitschaften des Landkreises Göttingen.

Übungsziele waren unter anderen das Fahren im Marschverband unter Sonderrechten, Kartenkunde sowie das Fahren nach Koordinaten. Ein weiteres Ziel war es, das Herrichten eines Meldekopfes und das Beziehen eines Bereitstellungsraumes.

Weil sich die Ortsfeuerwehr Förste unter der Führung von Ortsbrandmeister Peter Meyer, die zur Bereitschaft Nord zählt, bereit erklärt hatte, dieses Treffen mit den Bereitschaften Nord, West und Ost zu organisieren, rollten etwa 60 Fahrzeuge vieler Baujahre sowie Größen an, zu denen übrigens auch der Küchenzug aus Osterode und das THW Osterode zählten. Und fast 300 Kameradinnen und Kameraden lernten sich, aber auch noch nie bewusst gelesene Ortschaftsnamen kennen.

Kreisbrandmeister Volker Keilholz und Brandabschnittsleiter Nord, Martin Dannhauer, brachte ihre Freude darüber zum Ausdruck, eine so große Zahl an Menschen begrüßen zu dürfen, die sich ehrenamtlich ihren Wehren verschrieben haben. Beide dankten allen für die 365 Tage währende Bereitschaft. Durch Treffen dieser Art könne aber auch das Zusammenwachsen gefördert werden. Unter dem Motto“ Wir leben die Fusion“

Es gab aber nicht ausnahmslos viele Informationen und Neuigkeiten zu entdecken und auszutauschen. Die Freiwillige Feuerwehr Rollshausen hatte ihre Drohne mitgebracht, die über das große Treffen schwebte. Zwischen dem gelungenen Frühstück und dem inhaltsreichen Mittagessen, wurde auch gezeigt, was dieser leise, rote „Teufel“ alles so aufgenommen hatte. Damit wurde deutlich, dass so eine Drohne durchaus lebensrettend sein kann.

Bevor sich aber alle Tschüss sagten, gab es eine Verabschiedung aus dem Amt. Denn der Abschnittsleiter des Brandschutzabschnittes Ost Heinrich Marx übt das Amt, was er lange Jahre durchführte ab Dezember nicht mehr aus. Bereitschaftsführer Ost, Sven Möller und sein Stellvertreter Wolfgang Schwerthelm überreichten ihm als Zeichen des Dankes und der Anerkennung im Namen der Kameraden und Kameradinnen einen inhaltsreichen Präsentkorb
.
Danach machten sie alle wieder auf den Heimweg – mit der Frage im Kopf, wann es denn wo wieder so ein Treffen geben wird.


Sie nutzten die Gelegenheit, um rund zwei Kilometer Schlauch wieder richtig zu verstauen.

Sven Möller (re) und Heinrich Marx überreichten Wolfgang Schwerthelm (mi) ein Dankeschönpräsentkorb.

Diese Bild machte die Drohne der Rollshauser Wehr.

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Kleine Verschnaufpause mit Eis.

Die stellv. Ortsbrandmeisterin der Eisdorfer Wehr, Maren Schneider, tauchte mit ihrem Nachwuchs bei dem Treffen auf.

Die beiden wollten erstmal abwarten, wie sich das Treffen gestaltet.

Es herrschte ein buntes Treiben auf Schützenplatz


Kreisbrandmeister Volker Keilholz freute sich, so viele Kameradinnen und Kameraden begrüßen zu können.

 

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