Kultur

23.10.2018

In 80 Tagen um die Welt - Lesung in der Osteroder Stadtbibliothek


 mit Christoph Huber von den stillen hunden

von Wolfgang Böttner

Im Rahmen des Göttinger Literaturherbst las Christoph Huber in einfacher Sprache den Roman von 1873, "In 80 Tagen um die Welt" von Jules Verne am Donnerstag in der Osteroder Stadtbibliothek. Amüsant wie immer schaffte er es in einer Stunde und 10 Minuten. Das Publikum sparte nicht mit begeistertem Applaus für den Schauspieler, der gekonnt in viele Rollen der Geschichte schlüpfte.

 

 

 

Die Geschichte von Jules Verne beginnt mit einer Wette in einem Londoner Club. Der reiche Engländer Phileas Fogg, ein Fanatiker in Sachen Pünktlichkeit, wettet mit anderen Mitgliedern des Reform Club um 20.000 Pfund Sterling, dass es ihm gelingen werde, in 80 Tagen um die Welt zu reisen. Noch am selben Abend bricht er mit seinem gerade eingestellten französichen Diener Jean Passepartout auf. Im Reisesack hat er 20.000 Pfund Sterling dabei, die andere Hälfte seines Vermögens.

Mit der Eisenbahn und Dampfschiffen geht die Reise über Paris, Brindisi, durch den Suez-Kanal nach Bombay ( heute Mumbai). Zur gleichen Zeit wird ein Raub in der Bank of England verübt, und der etwas übereifrige Detektiv Mister Fix glaubt in Fogg, anhand einer telegrafischen Personenbeschreibung den Räuber zu erkennen. Er fordert aus London einen Haftbefehl an und heftet sich an die Fersen des Fogg und seines Dieners.

Im weiteren Verlauf der Reise erleben Fogg und Passepartout viele Abenteuer und Widrigkeiten. Schließlich kommen sie in Liverpool an. Hier muß Fix erfahren, dass der wahre Räüber gefasst und verhaftet wurde. Fogg ist also unschuldig. Mit einem Extrazug geht es nach London, jedoch hat man bei der Ankunft die vereinbarte Zeit von 80 Tagen um 5 Minuten überschritten. Die Wette ist verloren. das Vermögen von Fogg ist aufgebraucht. Er steht vor dem Ruin. Glücklicherweise erfährt am nächsten Tag, dass durch die Überschreitung der Datumsgrenze ein Tag gewonnen wurde. Fog eilt zum Reform Club und gelangt 3 Sekunden vor dem Ablauf der Zeit in den Saal des Clubs und gewinnt somit die Wette.

Im Jahr 1869 waren der Suezkanal und die Eisenbahn quer durch die USA geöffnet worden. Zuvor war eine Reise um die Erde in 80 Tagen nahezu unmöglich. Nur wenige Jahre später war eine solche Reise in nur 60 Tagen möglich. Heutzutage kann man mit dem Flugzeug in 2 Tagen um die Welt jetten. Die Raumstation ISS  braucht für einen Umlauf gerade mal 92 Minuten.




Quelle Wikipedia

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Christoph Huber


Thorge Beilfuß vom Göttinger Literaturherbst begrüßte das Publikum





 

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