Panorama

08.06.2018

Straßen wurden zu Seen


von Bernd Stritzke

Während sich die Osteroder auf dem Martin-Luther-Platz beim Feierabend Treff von den ersten Regentropfen nicht einschüchtern ließen, liefen bereits die ersten Anrufe bei den Feuerwehren in der Umgebung auf.
Auf der B243 war zeitweise die Straße verschwunden. Starkregen hatte die Schnellstraße in einen See verwandelt. Nur im letzten Augenblick konnte ein LKW einem großem Ast ausweichen und den nachfolgenden Verkehr warnen, denn die Sicht war fast null.

In Lasfelde gossen sich die Wassermassen An der Schusterecke hinunter und verwandelten das Unterdorf in eine Seenlandschaft. Eine Anwohnerin konnte dem Unwetter sogar etwas Gutes abgewinnen. Beim Öffnen des Gullideckel vor ihrem Haus fand sie einen 10-Euro-Schein.

Dasselbe Bild am Hauptbahnhof in Osterode. Wassermassen drückten sich aus der Kanalisation, überspülten die Straße und suchten sich den Weg zur naheliegenden Unterführung. Pech oder Selbstüberschätzung halten sich für Autofahrer an besagter Unterführung in der Petershütter Allee die Waage. Hier verhaken sich nicht nur immer mal wieder LKWs, deren Höhe unterschätzt wurde, sondern eben auch PKWs, die bei Starkregen regelmäßig absaufen. (Kleine Regel: wenn die Begrenzung und der Wasserspiegel annähernd eine Ebene bilden, könnte das mit der Durchfahrt schwierig werden :-) ).

Bis in den Abend waren die Feuerwehren im Einsatz, um Keller auszupumpen und Gefahrenstellen zu beseitigen.

Nachtrag: Wie uns Axel Lange heute meldete ist in LaPeKa die rekordverdächtige Niederschlagsmenge von 62,8 L / m² niedergegangen, gemessen in Katzenstein mit TFA Nexus Wetterstation

 


und überschwemmt die Strasse am Hauptbahnhof

Ortsbrandmeister Thomas Riedel erkundet die Lage

Pechvogel in der Unterführung


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Wasser drückt aus der Kanalisation





Land unter im Unterdorf von Lasfelde

Glückspilz im Unwetter

 

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