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20.04.2018

DSGVO: Jede Website muss bzgl. Datenschutz geprüft werden


Die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wirft ihre Schatten voraus und viele Unternehmen und Institutionen sind mit Hochdruck dabei, die ab dem 25. Mai geltenden neuen Regeln für den Datenschutz in ihre Prozesse einzuarbeiten. "Ein wichtiger, weil für jedermann öffentlich sichtbarer Baustein ist die Datenschutzerklärung auf der Website. Diese sollte auf jeden Fall überprüft werden, um das Risiko einer Abmahnung zu vermeiden!", sagt Jörg Hüddersen von hueddersen.de. Hierbei gibt es nur wenige Ausnahmen bei der Ausübung ausschließlich persönlicher oder familiärer Tätigkeiten und die Grenzen dafür sind wohl eher fließend. Daneben muss geprüft werden, ob ein Cookie-Hinweis nötig ist und sichergestellt werden, dass das eingesetzte Content-Management-System immer auf dem aktuellen Stand ist.

Wer sich also keinem Risiko aussetzen will, sollte auf jeden Fall die Datenschutzerklärung auf seiner Website überarbeiten. Das gilt auch für Websites, von denen man zunächst nicht meint, das dort überhaupt Daten verarbeitet werden. Jeder Webserver erfasst zum Zwecke der Gefahrenabwehr und zur Erstellung von Statistiken Daten wie Datum und Uhrzeit eines Seitenaufrufes, die IP-Adresse des aufrufenden Systems und einige weitere technische Angaben. Hier werden also bereits Daten verarbeitet. Hinzu kommen verlinkte Dienste wie facebook-Likes etc. die diese Daten ebenfalls übernehmen und speichern. Wer eine moderne Website besitzt, die mit einem Content-Management-System wie Joomla oder WordPress läuft, speichert sicher auch sog. Cookies auf dem Rechner des Nutzers. Hier ist dann ein sog. Cookie-Hinweis angeraten. Außerdem zählt das Speichern von Cookies wieder zur Datenverarbeitung und muss in der Datenschutzerklärung Erwähnung finden.

Häufig reicht es, neben dem Cookie-Hinweis einen der aktuell überarbeiteten Mustergeneratoren durchzuarbeiten und den so generierten Text auf die Website zu übernehmen. Im Zweifelsfall muss aber ein Rechtsanwalt beratend tätig werden, um wirkliche Sicherheit vor Abmahnungen zu erlangen. Hier können Dienstleister nur die technische Umsetzung übernehmen, das Risiko bleibt beim Betreiber der Website.

Ein dritter Punkt ist die Aktualität des Systems. Hier müssen Websites mit Content-Management-System immer auf dem neuesten Stand der Technik gehalten werden, um sich im Falle eines Falles nicht der Gefahr einer Mitschuld an der Verletzung des Datenschutzes auszusetzen. Dazu müssen Updates, wie sie regelmäßig für diese Systeme vom Hersteller oder der Community herausgegeben werden, zeitnah eingespielt werden. Wer das nicht selbst kann, sollte einen Dienstleister damit beauftragen.

Sorgen Sie also rechtzeitig vor dem 25. Mai 2018 dafür, dass ihre Website den Bestimmungen der neuen DSGVO genügt. Für die technische Umsetzung bietet hueddersen.de Unterstützung an:

  • Wir stellen ihre Datenschutzerklärung auf ihrer Website ein.
  • Wir bringen einen Cookie-Hinweis auf ihrer Website an bzw. ergänzen ihr Content-Management-System um ein entsprechendes Modul.
  • Wir bieten Ihnen die regelmäßige Aktualisierung Ihrer WordPress- oder Joomla-Installation gegen eine günstige Jahresgebühr an.

Für Fragen rund um die Umsetzung der DSGVO auf der eigenen Website steht Jörg Hüddersen unter Telefon (0 55 22) 91 90 06 oder Mail an info@hueddersen.de bereit.

 

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