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16.04.2018

Förster und Nienstedter Wehr rückten aus


Der erste Verletzte im Obergeschoss wurde gefunden und aus dem Rauch herausgeholt.

von Petra Bordfeld

Am Freitag waren die Martinshörner von fünf Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehren Förste und Nienstedt zu vernehmen. Insgesamt 30 Kameradinnen und Kameraden waren mit ihnen ausgerückt. Denn ihnen wurde seitens der KRL (Kommunale Rettungsleitstelle) aus Göttingen mitgeteilt, dass es im Obergeschoss des Gebäudes, in dem der Jugendraum und die Mobile Funkhilfe zu finden sind, starke Rauchentwicklung zu sehen und Hilferufe zu vernehmen waren. Ursache sollte ein Zimmerbrand sein.

Vor Ort stand schnell fest, dass aufgrund der Rauchentwicklung Atemschutzeinsatz erforderlich war. So machten sich acht Kameraden in vier Trupps dafür fertig, während andere rund 240 Meter B-Schlauch von der Söse bis zum verqualmten Gebäude legten. Während ein Verletzter schnell aus dem unteren Geschoss geborgen werden konnte, sollte sich die Rettung der beiden weiteren Verletzten im völlig verrauchten Obergeschoss, wo auch der „Brandherd“ war, schwieriger darstellen, Die Atemschutzgeräteträger konnten zwar kaum die Hand vor Augen sehen, ließen sich aber in keiner Weise verunsichern und holten so die beiden Männer schnellstmöglich aus dem Gefahrenherd heraus.

Als alle drei Verletzte vorsorgt und das Feuer gelöscht war, wurde alles wieder „zusammengepackt“, um dann gemeinsam mit dem stellvertretenden Abschnittleiter Nord, Christinan Wille, über den Ablauf der als gelungen zu bezeichnenden Übung zu sprechen.

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Der letzte Verletzte aus dem Obergeschoss wurde geborgen.

 

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