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13.03.2018

Nienstedt Jugendwehr hat sich für eine Jugendwartin entschieden


Die Jugendwehr Nienstedt präsentiert zusammen mit dem alten Jugendwart, der neuen Jugendwartin, dessen Stellvertreter und den Gästen das gemeinsame Banner.

von Petra Bordfeld

Bei der Jugendfeuerwehr Nienstedt kam es während der Jahreshauptversammlung zu einem Führungswechsel. Zur Nachfolgerin von Jugendfeuerwehrwart Alexander Becker wählten die jungen Mitglieder dessen bisherige Stellvertreterin, Annika Wendt. Weiter fiel die Entscheidung, dass Arne Priebel stellvertretender Jugendwart wurde.

Zuvor legte aber Nele Lindow erst einmal in Vertretung aller Mitglieder der Nachwuchswehr einen Bericht vor, in dem sie deutlich machte, dass man jetzt ganz offiziell gemeinsam mit der Jugendwehr Förste Dienste ausrichten wird. Letztendlich wäre man gemeinsam stark, dass hätten letztendlich schon viele Aktive unter Beweis gestellt.

In dem von Aktivitäten geprägte Jahr 2017 habe man beispielsweise beim Turmfest der St. Martin-Kirche zusammen mit der aktiven Wehr dafür gesorgt, dass die Besucher sich mittel Essen und Trinken stärken konnten. Im April hätten einige sehr erfolgreich an der Jugendflamme 1 teilgenommen.

„Da wir alle gerne mal ein aktives Mitglied der Wehr werden möchten, durften wir zusammen mit der Förster Jugendwehr, bei einem Dienst der beiden aktiven Wehren reinschnuppern“, so die Sprecherin weiter. Außerdem habe man, ebenfalls zusammen mit der Förster Jugendwehr, dem Ortsrat beim Anstreichen der Grillhütte in Förste geholfen.

Im September habe der 24-Stunden-Dienst auf dem Plan gestanden. Dabei habe man viele neue Eindrücke und Erfahrungen sammeln können. Aber auch Spaß und Spiel seien nie zu kurz gekommen, und so könne man mit viel Energie und Freude in das neue Jahr starten.

Alexander Becker ließ dann die Versammlung im Gemeindesaal der St. Martin-Kirche noch wissen, dass die fünf Jungen und vier Mädchen 45 Stunden feuerwehrtechnische Ausbildung und 60 Stunden allgemeine Jugendarbeit in insgesamt 40 Dienstabenden geleistet hätten. Er und sein Team hätten insgesamt und gerne 305 Stunden für die Jugendwehr genutzt. Übrigens war Nele Lindow am häufigsten zugegen gewesen, und das bereits zum dritten Mal in jahresfolge. Damit stand fest, dass der Wanderpokal in ihr Eigentum übergegangen ist.

Bevor dann die Gäste das Wort ergriffen, ließen es sich die Jugendlichen nicht nehmen, Becker und dessen Nachfolgerin für deren Einsatz im zurückliegenden Jahr nicht zu übersehende Dankeschönpräsente zu überreichen und das neue Banner der beiden Jugendwehren vorzustellen.

Ortsbürgermeister Bernd Fröhlich dankte allen Mitglieder der Jugendwehr Nienstedt für deren in 2017 geleistete Arbeit. Besonders groß sei die Freude, dass sich so viele auf den Dienst in der aktiven Wehr vorbereiten. „Das ist eine tolle Sache“.
Fröhlich ließ aber auch durchblicken, dass der geplante Putztag ausfällt, weil der Ortsrat die dafür entstehenden Gesamtkosten in Höhe von rund 400 € übernehmen müsste. Er habe aber die Hoffnung, dass es im kommenden Jahr eine bessere Lösung geben werde, und so wieder etwas gemeinsam auf die Beine gestellt werden könne.

Stadtjugendwart Jörg Reimann versicherte, dass er es besonders schön fand, auch viele Eltern bei der Jahreshauptversammlung anzutreffen. Außerdem freute er sich, dass neun Kinder dabei sind. „Macht weiter so und bleibt mit viel Spaß dabei“.
Dieter Rosenkranz sprach als Vertreter der Kirchengemeinde und betonte, dass man beim Turmfest 2018 erfahren habe, wie gut die Zusammenarbeit in der Jugendarbeit funktioniert. Man müsse dankbar für das gute Miteinander zwischen Jugendwehr und Kirche sein. Nienstedt dürfe stolz auf eine so aktive Jugendwehr sein.

Annika Wendt erinnerte daran, dass der gemeinsame Dienst beider Jugendwehren mittwochs in der Zeit von 17.30 bis 19.00 Uhr im Haus der Förster Wehr stattfindet.

Der Ortsbrandmeister der Nienstedt Wehr, Ingo Kassau, betonte, dass der gemeinsamer Dienst ein wirklich tolle Sache ist. Die Aktiven machten dem Nachwuchs ja schon seit letztem Jahr klar, wie schlagkräftig die gemeinsame Truppe ist. „Es macht sehr viel Spaß, auch mal andere Sachen zu erleben“. Auf das von der Stadt Osterode geplante gemeinsame Feuerwehrhaus, für das 2020 das Grundstück erworben werden soll, zu sprechen kommend, versicherte er, dass man schon darauf hin arbeite, dort gemeinsam einzuziehen. Besonders freue ihn aber, dass insgesamt sieben Kameraden und Kameradinnen in die Nienstedter Wehr eingetreten sind, Nele, Antonia, Laurina und Diandra kommen aus Jugendwehren.

WAHLEN
Jugendfeuerwehrwartin: Annika Wendt
Stellvertreter: Arne Priebel
Kassenwart: Mika Lange
Jugendsprecherin: Laurina Kratzin

 

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