Politik / Wirtschaft

10.03.2018

Planungsvorschlag für ALOHA stellt deutlichen Attraktivitätsverlust dar


...Junge Union Göttingen

Der Junge Union Kreisverband Göttingen kritisiert die am 06.03.2018 vorgestellte Planungsgrundlage für die Sanierung des ALOHA Aqua-Land Osterode am Harz und die damit einhergehende deutliche Reduzierung des Bades. Sowohl die von der Stadt Osterode durchgeführte Meinungsumfrage, als auch die immer wieder aufgekommenen Diskussionen bei den Bürgerveranstaltungen haben gezeigt, dass der Erhalt des Freibades mit der aktuellen Wasserfläche das wichtigste Anliegen der Osteroder Bürger darstellt.

„Wir begrüßen ausdrücklich, dass mit dem geplanten An- bzw. Neubau des Hallenbades keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden müssen, sehen aber in der deutlichen Reduktion des Angebotes und der Wasserfläche einen erheblichen Attraktivitätsverlust des ALOHA“ erklärt das Osteroder JU-Mitglied Jan-Otto Jacobs.

Die Junge Union fordert, dass im Zuge des nun geplanten Anbaus der Erhalt eines Schwimmerbeckens im Freibad in die Planung aufgenommen wird. Hier gilt es zu prüfen, ob eine räumliche Versetzung des Neubaus und der Erhalt des derzeitigen Beckens, oder sogar der Neubau eines Außenbeckens umzusetzen sind. Auch die Attraktionen im Hallenbad wie der Erhalt einer Rutsche müssen berücksichtigt werden.

Der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Lauritz Kawe, macht deutlich: „Der Erfolg bei Wiedereröffnung ist deutlich an die Akzeptanz und die Bedürfnisse der Besucher gebunden, daher sollte die Sanierung und Modernisierung maßgeblich auch nach der Meinung der Osteroder Bürger erfolgen. Bei dem sich ohnehin stetig verschlechternden Freizeitangebot müssen wir um den Erhalt jeder einzelnen Attraktion kämpfen“.

Noch im Juni 2017 hatte sich der Stadtrat einstimmig gegen einen Neubau und für die Sanierung des ALOHA entschieden. Die Undurchsichtigkeit der Planungsphase insgesamt ist aus Sicht der Jungen Union nicht mehr tragbar und nachvollziehbar. Hier muss sowohl für die Mitarbeiter als auch für die Bürger endlich Klarheit geschaffen werden.

„Bei einer Reduzierung der Wasserfläche im Hallenbad, dem Entfall des Schwimmerbeckens im Freibad und der geringeren Spaßangebote wie einer Rutsche oder dem Wasserströmungskanal, befürchten wir nach Fertigstellung auch einen geringeren Personalbedarf. Auch im Sinne der Mitarbeiter müssen wir also endlich eine solide Planung präsentieren“ so Jan-Otto Jacobs abschließend.

 

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