Kultur / Vorgemerkt

08.03.2018

„Kino für die Ohren“: Flucht nach Pepperland - Hörspiel, Lesung und mehr.


Hörspiel und Lesung in der Klauskapelle am 13.03. 19.00 Uhr mit Autor und Produzent Martin Bolik sowie Gastsprechern.

(v) Das Hörspiel entstand u.a. mit Schülern des Niedersächsischen Internatsgymnasiums Bad Harzburg im vergangenen Schuljahr.

Es war einmal eine Erzählung, die anno 1989 von einem Autoren Duo in Deutsch verfasst, ihren Weg in Südafrikanische Radiostationen fand. Dort (in Englischer Sprache vom Co-Autor erzählt) bekam sie eine Fan-Gemeinde, die ihr bis heute treu geblieben ist.

1997 kamen Erzähler und Erzählung zurück nach Deutschland ins Radio - erfolgreich bis ins Jahr 2000. Nach mehreren Anläufen einer Verfilmung starb die Autorin Erika Bolik 2003 und hinterließ ihrem Sohn und Erzähler Martin Bolik nicht nur ihre Erzählung, sondern auch den wohl einflussreichsten Kontakt für das vorliegende Hörspiel: Der letzte Brief der Autorin galt dem Regisseur Rolf Losansky (Moritz in der Litfaßsäule). Losanskys Filme begeistern Generationen und Erika Bolik war überzeugt, dass der ganz große Erfolg in einer Kinofassung liegt.

Martin Bolik und Rolf Losansky wurden Freunde und arbeiteten zusammen. Mit dem einzigartig in die Hauptrolle des Erzählers passenden Schauspieler Heinz Hoenig sowie den Musikern Volker Schlag und Billy Ray Schlag machten sie aus der 1989 begonnenen Geschichte „Kino für die Ohren“. Die Besetzung blieb hochkarätig: Helmut Krauss, Sabine Kaack, Santiago Ziesmer (Spongebob), Jessica Wahls (No Angels), Eckart Dux (Stimme von Gandalf), uva. Einige Rollen wurden mit Kindern besetzt, die sich in einem Kinderhilfsprojekt zu selbstbewussten Jugendlichen und hervorragenden Sprechern entwickelten. Das Hörspiel „Der Zauberkoch und die Schatten der Traumlosen“ wurde ein großer Erfolg im MDR Radio, auf dem ARD Hörspielforum der Leipziger Buchmesse 2015 und als 3 CD Box.

Nach erfolgreicher Tournee begann die Produktion einer Trilogie, welche die Gesamtgeschichte der Zauberkochgilde erzählt und das Geheimnis hinter dem Zauberkochmärchen lüftet. Zum direkten Vergleich verwendete Bolik Originalspuren des Erzählers, holte das legendäre Team wieder zusammen und schuf den ersten Teil einer Serie, die geschichtliche Ereignisse, wahre Begebenheiten und Zeitreiseabenteuer kombiniert. Losansky musste aufgrund eines Schlaganfalls die Regie an Regisseurin Ines Peinemann abgeben. Und auch wenn er 2016 verstarb, ist nicht nur seine Stimme für immer mit der Serie verbunden. Ihm und Erika Bolik ist der 1. Teil gewidmet: „Flucht nach Pepperland“

Sowohl am Zauberkochhörspiel als auch der Pepperland-Trilogie waren und sind Schüler/innen des NIG beteiligt.

 

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