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14.11.2017

Mühlenanger in Förste soll Einbahnstraße werden


Der Mühlenanger soll zur Einbahnstraße erklärt werden

...von Petra Bordfeld

Im Interesse der Verkehrssicherheit soll geprüft werden, den Straßenzug „Mühlenanger“, von der Förster Straße kommend, zur Einbahnstraße zu erklären. Diesen Schritt beschlossen die Ortsratsmitglieder während der letzten Sitzung diesen Jahres einstimmig.

Ortsbürgermeister Bernd Fröhlich erinnerte daran, dass man ja das Aufstellen eines Spiegels auf der Förster Straße angestrebt habe, was allerdings vom zuständigen Fachbereichsleiter Uwe Hankel nicht für gut befunden wurde. Vielmehr sei das Thema „Einbahnstraße“ in Erwägung gezogen. Ein Ortstermin mit Uwe Hankel habe noch einmal die problematische Ausfahrt verdeutlicht, und letztendlich wurde der Entschluss gefasst, von der Förster Straße bis zum Töllner-Haus den Mühlenanger zur Einbahnstraße zu erklären. Bei Gesprächen mit den Anwohnern wurde deutlich, dass sie sich für diese Lösung positiv äußerten.

Bevor dieser Tagesordnungspunkt beschlossen wurde, kam aber auch die für den 9. Dezember fest eingeplante Senioren-Weihnachtsfeier ins Gespräch. Sie beginnt an dem Samstag vor dem zweiten Advent um 15 Uhr. Für ein unterhaltsames Programm werden sowohl die Mädchen und Jungen des Kindergartens Förste, die „Schwarzen Raben“ und die „Förster Klamotte“ sorgen, so die Hauptorganisatorin Regina Greger.
Finanzen standen an, als es um die Verwendung der Ortsratsmittel für 2017 ging. Der Ortsrat wird dem gemischten Chor Nienstedt noch 200 € zur Beschaffung von Notenmaterial überlassen. Die verbleibenden 1780,- € wiederum sollen für die dringend erforderliche Erneuerung der Elektroversorgung in der ehemaligen Verwaltungsaußenstelle mit Museum verwendet werden. Genau die sei nach Aussage von Joachim Becker katastrophal.

Der Haushalt 2018 wurde anschließen zustimmend angehört, nachdem Stadtamtfrau Thoskild Lätsch die Zahlen vorgelegt hatte, die kaum Änderungen im Vergleich zum Vorjahr auszuweisen hatten. Erfreulich ist allerdings, dass ab dem 1. Januar wieder bewegliche Vermögensgegenstände von höchsten 1 000 € eingebracht werden dürfen.

Ansonsten stehen dem Ortsrat 6000 € im Bereich der ehrenamtlichen und sonstigen Tätigkeiten sowie zur Verfügung. Bei der Grundschule Förste stehen Aufwendungen in Gesamthöhe von 216 700 € an. Dazu gehören nicht die 10 000 €, die für die Außentreppe veranschlagt wurden. Sie muss als Notausgang an der Nordseite angebracht werden.

Als es um die Bestellung eines Ortsjugendpflegers ging, waren sich die Ortsratsmitglieder einig, dass Thorsten Brilke dieses Amt weiter ausüben soll. „Er ist der richtige Mann“, so Bernd Fröhlich.

Ebenso einstimmig wurde beschlossen, am 17. März 2018 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr einen Umwelttag auszurichten. Zwar wird es einige Änderungen geben. Dass diese aber problemlos in den Griff zu bekommen sind, darüber war man sich einig.
Das galt letztendlich auch für die Annahme des Bebauungsplanes 19, bei dem es um die Bebauung des am Salzenberg zwischen der bestehenden Bebauung und dem Schützenhaus gelegenen Stückes ging.

Ebenso einstimmig wurde zugestimmt, dass das Jugendzentrum und die Kulturschmiede Osterode traditionsgemäß am 23. Dezember in der Mehrzweckhalle das „Heavy Chrismas“-Konzert ausrichten darf.


 

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