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11.09.2026
Dezentrale Energiewende für die Menschen vor Ort

Sven Giegold beim Bürgeraustausch zum Thema Energiewende 2.0 umsetzen statt abwürgen!
Stellvertretender Bundesparteivorsitzender von Bündnis 90 /Die Grünen Sven Giegold zu Besuch in Osterode - Landratskandidatin Pippa Schneider stellt sich vor
...Bündnis 90 /Die Grünen im Altkreis Osterode
Am Nachmittag stand Sven Giegold Staatssekretär a.D. im Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unter Robert Habeck für einen persönlichen Austausch zur Verfügung. Gleich zum Auftakt wurde von einem örtlichen Unternehmer festgestellt „Die Energiewende bricht zusammen“. Es wurde deutlich, dass Unternehmen in der Region an der Energieunabhängigkeit und Dekarbonisierung arbeiten, aber auch klare Forderungen an die bundesdeutsche Politik äußern.
Sie möchten Fortschritte sehen beim Bürokratieabbau und nicht nur Ankündigungen hören. Dabei müssten unterstützende Förderprogramme verlässlicher und langfristiger laufen. Sven Giegold berichtete von Grünen Initiativen, die aufgrund von vorherigen Praxischecks bereits eine Reihe von Erleichterungen gebracht hätten. Einig waren sich die Teilnehmer darüber, das Bürokratische Vorgänge vereinfacht, vereinheitlicht und digitalisiert werden müssen.
Am Abend hatten die Bündnis-Grünen eingeladen zu einer Veranstaltung unter der Überschrift Energiewende 2.0 umsetzen statt abwürgen! Giegold verwies auf Erfolge der Ampelregierung unter anderem beim Bürokratieabbau, das Resultat sei ein „Turbo für die Energiewende“, so der ehemalige Staatssekretär. Er zeigte, der Zubau von Solarkraftwerken hat sich verdreifacht, die Genehmigungen bei Windenergie an Land verfünffacht und die Genehmigungen bei Übertragungsnetzen versechsfacht. Durch entscheidende Veränderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen wurden Balkonkraftwerke legalisiert. Dadurch haben inzwischen rund drei Millionen Haushalte Balkonkraftwerke installiert und können so günstigen Solarstrom nutzen. Einen weiteren entscheidenden Vorteil der Energiewende, so betont er, liegt in der Wertschöpfung, die Dank Erneuerbarer Energie im Land bleibt und verdeutlichte hierzu: 100 Milliarden pro Jahr geben wir in Deutschland aus, 400 Millliarden die EU für fossile Energie – und unterstützen vielfach auf diese Weise nicht demokratische Staaten.
Pippa Schneider Landratskandidatin von Bündnis90/Die Grünen Göttingen berichtet vom Wahlkampf im Landkreis: „Erneuerbare Energien, Wärmewende und die Auswirkungen der Klimakrise sind gerade die Themen, die mir an den Infoständen zur Wahl immer wieder begegnen.“
Sie stellt fest. „Wir brauchen eine dezentrale Energiewende, einen Ausbau der Erneuerbaren und die Beteiligung von Menschen vor Ort – gerade auch in Bürgerenergiegenossenschaften. Dies will ich im Altkreis Osterode weiter stärken.“




