Regionales / LK/Stadt Göttingen
13.08.2026
Feuerwehr Osterode bei Waldbrand in Hann. Münden

von Bernd Stritzke
Ein kräftezehrender und personalintensiver Waldbrandeinsatz nahe der Autobahn 7 bei Hann. Münden hat zu Wochenbeginn rund 260 Einsatzkräfte über zwei Tage hinweg gefordert. Auch die Feuerwehr Osterode war mit Spezialausrüstung und erheblichem personellem Aufwand im Dauereinsatz.
Der Alarm ging am Montagmittag um 13:45 Uhr ein. Das in Osterode stationierte Wechselladerfahrzeug des Landkreises Göttingen wurde zur Unterstützung zu einem Waldbrand in die Region Hann. Münden gerufen.
Ausgerüstet mit dem Abrollbehälter Wasser, der ein Fassungsvermögen von 12.500 Litern fasst, übernahm die Osteroder Besatzung die Aufgabe bei der Löschwasserversorgung. Das berichtet die Feuerwehr Osterode auf ihrer Facebookseite.
"Unsere Aufgabe vor Ort bestand darin, am Autohof Lutterberg über einen Hydranten Wasser aufzunehmen und dieses anschließend zu einer Wasserübergabestelle im Wald zu transportieren. Der Transport erfolgte im kontinuierlichen Pendelverkehr".
Neben dem Fahrzeug aus Osterode waren weitere Wechselladerfahrzeuge des Landkreises Göttingen gebunden. Um dem Feuer in dem unwegsamen Gelände Herr zu werden, kamen zusätzlich ein Löschhubschrauber sowie ein Löschflugzeug aus der Luft zum Einsatz. Am Boden arbeiteten zahlreiche Ortsfeuerwehren, Spezialkräfte, der Rettungsdienst und die Polizei Hand in Hand. Aufgrund der massiven Rauchentwicklung Richtung Autobahn entschied die Polizei, die A7 zwischen Lutterberg und Hedemünden voll zu sperren.
Besonders gefordert waren die lokalen Kräfte aus Hann. Münden und den umliegenden Ortschaften. Sie hatten bereits am Sonntagsabend einen größeren Brandeinsatz zu bewältigen und mussten, ohne nennenswerte Ruhepause, direkt in den kräftezehrenden Waldbrandeinsatz an der A7 wechseln.
Einsatzende erst am späten Dienstagabend
Um die Einsatzbereitschaft und Leistungsfähigkeit über die lange Dauer zu sichern, musste die Besatzung der Feuerwehr Osterode während des laufenden Betriebes insgesamt dreimal ausgetauscht werden. Erst am späten Dienstagabend endete der stundenlange Pendeleinsatz für die Osteroder Brandschützer. Nach der Rückkehr ins Feuerwehrhaus an der Bleichestelle und dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft des Wechselladerfahrzeugs konnten die Helfer aus dem Einsatz entlassen werden.
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