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27.07.2026
Fledermäuse im Hotspot der Vielfalt – Abendexkursion am Juessee
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Wasserfledermaus
...Silke Staubitz/LPV
Der Landschaftspflegeverband Landkreis Göttingen e.V. lädt am Dienstag, den 11. August 2026, zu einer Fledermauswanderung rund um den Juessee in Herzberg am Harz ein. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Hotspot-Projektes „Naturschatz Gipskarst“ statt und bietet spannende Einblicke in die Lebensweise der faszinierenden Nachtjäger.
Unter der fachkundigen Leitung von Wolfgang Rackow vom NABU Osterode erfahren die Teilnehmenden Wissenswertes über die heimischen Fledermausarten, ihre Orientierung mithilfe von Echoortung sowie ihre wichtige Rolle im Naturhaushalt. Mit Einbruch der Dämmerung werden die Tiere aktiv und können mit etwas Glück bei ihrer nächtlichen Insektenjagd beobachtet werden.
Die abwechslungsreiche Landschaft rund um den Juessee und die Südharzer Gipskarstregion bietet zahlreichen Fledermausarten geeignete Lebensräume. Im Rahmen der Exkursion wird außerdem auf die ökologische Bedeutung dieser besonderen Landschaft sowie auf Möglichkeiten zum Schutz der Fledermäuse und ihrer Lebensräume eingegangen.
Die Veranstaltung richtet sich an Erwachsene sowie Kinder ab 8 Jahren. Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung und eine Taschenlampe werden empfohlen. Bei Regen muss die Exkursion leider ausfallen.
Die Fledermauswanderung beginnt um 20:30 Uhr und endet gegen 22:00 Uhr. Treffpunkt ist der Skaterplatz am Juessee in Herzberg am Harz. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung wird zur besseren Planung erbeten, ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Sie erreichen das Projektbüro telefonisch unter 05521-8719939 oder über e-mail unter gipskarst@lpv-goettingen.de.
Das Hotspot-Projekt „Naturschatz Gipskarst“ setzt sich für den Erhalt und die Entwicklung der einzigartigen Südharzer Gipskarstlandschaft ein. Das Projekt wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt gefördert durch das Bundesamt für Naturschutz (BfN) mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) sowie durch das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz (MU), den Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), den Landkreis Göttingen und die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung.

