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09.05.2026

Sonderausstellung „Hexenwahn“ im Museum Osterode am Harz


Mit der Sonderausstellung „Hexenwahn“ widmet sich das Museum im Ritterhaus ab dem 15. Mai 2026 dem Glauben an Hexerei und der angeblichen Macht von Teufeln und Dämonen. 

...WIBO

Mit über 70 Exponaten lässt sie eine der düstersten Epochen der europäischen Geschichte wieder auferstehen: die Zeit der Hexenverfolgungen zwischen dem späten 15. und dem frühen 18. Jahrhundert. In diesen Jahrhunderten starben schätzungsweise 60.000 Menschen – zumeist auf dem Scheiterhaufen, seltener unterm Richtschwert – die Mehrheit von ihnen Frauen, viele aber auch Männer. 

In anschaulichen Bildern führt die Ausstellung in die Welt der Hexenverfolgung ein, die fast keine Grenzen kennt. Der Scheiterhaufen als Instrument der Ordnung. Die Folterkammer als Ort des „Rechts“. Und der Teufel nicht als Metapher, sondern als reale Bedrohung: Die Ausstellung öffnet ein Fenster in eine Zeit, in der das Irrationale staatstragend wurde. Und in der Abertausende Unschuldiger in ein unentrinnbares Räderwerk gerieten – aus religiösem Eifer, politischen Interessen und gesellschaftlichen Spannungen.

Die Ausstellung gibt mit Bildern und Exponaten Einblicke in die Lebens- und Vorstellungswelt früherer Zeiten, die scheinbar so weit entfernt scheint, aber auch heute keinesfalls völlig verschwunden ist.

Neben der Sonderausstellung ist im Osteroder Museum auch der originale Hexenthron aus dem bekannten Kinderfilm „Die kleine Hexe“ zu bewundern. Zusätzlich können sich Interessierte einen Sonderstempel der Harzer Wandernadel holen.

Die Ausstellung ist noch bis zum 15. Oktober immer zu den Öffnungszeiten des Museums zu sehen.

Die folgenden Bilder können Sie vergrößern, wenn Sie ein Eseltreiber-Abo haben:


Ein Blick in die Ausstellung...

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