25.04.2026
Würdest du eine KI wählen?
Oliver Brunotte veröffentlicht sein neues Buch „Ein K.I.nig für Deutschland“
von Christian Dolle
"Ein K.I.nig für Deutschland" heißt das neue Buch von Oliver Brunotte. Er geht der Frage nach, was wohl wäre, wenn unsere Politik sich rein von Logik statt von Lobbyismus leiten lassen würde. Ein spannendes Gedankenexperiment eines Autors, der sich in Schule und im Schreiben mit dem Thema auseinandersetzt und sicher einige neue Aspekte in die vielleicht spannedste Diskussion unserer Zeit einbringen kann.
Oliver Brunotte ist Lehrer in Northeim, IT-Administrator an seiner Schule, Familienvater mit vier Kindern, wohnt in Wulften. Mit seiner Trilogie „Das neue Paradies auf Erden“, „Die neue Hölle auf Erden“ und „Der neue Himmel auf Erden“ spielte er viele Probleme unserer Zeit durch und zeigte auf, welche Folgen sie haben könnten. Sein neues Buch sei ganz anders, sagt er, doch wieder geht es um gesellschaftliche Fragen und welche Auswirkungen sie auf uns und insbesondere die nächste Generation haben können.
KI ist ein großes Themas, manchen vielleicht medial schon zu ausgeschlachtet. Dennoch befinden wir uns gerade in einer Zeit des Umbruchs, in der wir uns mit vielerlei Fragen beschäftigen müssen, um die Weichen richtig zu stellen. Oliver Brunotte geht der Frage nach, was passieren würde, wenn wir die Verantwortung für politische Entscheidungen komplett an eine künstliche Intelligenz abgeben würden.
Im Buch ist es ein Lehrer, der eine neue Partei gründet und sich mit dieser radikal neuen Idee dem Populismus, der Klüngel- und Klientelpolitik, dem Vertrauensverlust, dem Stillstand und natürlich auch den Krisen entgegenstellen will. Das schlägt ein wie eine Bombe, doch schon bald stellt sich die Frage: „Wie viel unserer menschlichen Freiheit und Moral sind wir bereit aufzugeben für eine perfekt funktionierende Welt?“
Wem das jetzt zu theoretisch klingt, dem sei versichert, dass es auch eine Liebesgeschichte im Buch gibt.
Außerdem hat Oliver Brunotte einige Passagen nicht nur von KI unter die Lupe nehmen lassen, sondern vor allem auch von seinem Mitautor, seinem Bruder Uwe, von dem er sagt, dass er viel Schreib- und Formulierungsarbeit mit einbrachte. Es ist also in jedem Fall ein menschliches Buch und sicher auch eines, das uns als Menschheit bzw. als Gesellschaft interessieren sollte.
Zwei Lesungen im Mai
Wer Oliver Brunotte übrigens live erleben will, hat am 22. Mai ab 18 Uhr in der Thomas-Mann-Schule in Northeim oder am 29. Mai ab 16 Uhr in der Magischen Mühle in Einbeck die Gelegenheit dazu. Dort wird es zwar in erster Linie um seine Trilogie gehen, doch er wird auch einige Exemplare des neuen Buches dabei haben. Und irgendwie hängt ja auch alles mit allem zusammen.
Ein Interview mit Oliver gibt es hier:


