16.03.2026
Bisschen viel Natur in meinem "naturnahen Garten"
von Corina Bialek
Den Winter über herrschte wieder reges Treiben am Vogelhaus und den anderen Futterstellen in der Nähe meiner Terrasse. Natürlich hielt sich der Nachbarkater auch ab und an in der Nähe auf, allerdings hatten die Vögel das schnell spitz und glänzten dann durch Abwesenheit. Allerdings drohte Gefahr von ganz anderer Seite und ich staunte nicht schlecht als ich einen Sperber (so es denn einer ist) kürzlich mit seiner Beute auf meiner Terrasse entdeckte.
Da war ein Star wohl etwas unvorsicht gewesen und wurde selbst zu Vogelfutter. Klingt ein bisschen morbide aber ein Raubvogel nimmt auch was er kriegen kann. Besonders war eher die Tatsache, dass ich den Sperber ablichten konnte, wie er seine Beute verzehrte. Natürlich schaute er sich immer wieder um, vorsicht ist schließlich besser als nachsicht.
Eins muss ich ihm aber lassen, er hat seinen "Mittagstisch" sauber verlassen und noch nicht einmal eine Feder zurückgelassen.
Meine Recherche ergab, dass auf dem Speisezettel der Sperber Singvögel, kleine Säugetiere und Insekten stehen. Ausserdem nutzen sie Hecken oder Baumgruppen, um Vögel im Flug oder am Boden zu überraschen. Da herrschen in meinem Garten ja beste Jagdbedingungen, zumindest solange die Futterstellen noch in Betrieb sind. Aber da ist ein Ende abzusehen.
Die folgenden Bilder können Sie vergrößern, wenn Sie ein Eseltreiber-Abo haben:

