Regionales / Harz
12.03.2026
Frische eingetroffen: Viele neue Bäume und Sträucher für den geschädigten Wald im Harz

An der B 4 im Oberharz warten tausende Mini-Bäume auf ihren Auspflanztag. is dahin schützt ein Bagger die künftigen Siedler im Bergmischwald mit Erde vor dem Austrocken.
...Niedersächsische Landesforsten
Rund 60.000 neue Pflanzensetzlinge sind gestern im Harz eingetroffen. Die Lieferung ist nur eine kleine Teilmenge von nahezu wöchentlichem Nachschub. Der laufende Bedarf an jungen Bäumen ist enorm hoch, besonders in der laufenden Pflanzsaison. Die kleinen Laubholzpflanzen sollen den geschädigten Fichtenwald im Harz ersetzen. Während abgestorbenen Fichten vielerorts als Hintergrundkulisse in der Landschaft stehen, pflanzen die Forstleute der Niedersächsischen Landesforsten jährlich neue Baumarten wie Spitz- und Bergahorn (siehe Foto).
"Das Forstamt Clausthal hat mit dem gestrigen Pflanzensortiment zusätzliche Baumarten wie Hänge-Birke, Rotbuche und Hasel erhalten. Zusätzlich aber auch noch Sträucher wie Pfaffenhütchen und Heckenrosen. Nach Schneeschmelze und aufgetautem Boden heißt es nun: Pflanzen was die Baumschulen hergeben", blickt Yvonne Morsumé positiv auf die kommenden Wochen. "Genug Feuchtigkeit im Boden und gut vorbereitete Pflanzflächen sind die besten Startbedingungen für den kommenden Bergmischwald im Harz", sagt die junge Forstfrau, die derzeit als Forstinspektor-Anwärterin bei den Niedersächsischen Landesforsten ausgebildet wird.
Bildunterschrift:
An der B 4 im Oberharz warten tausende Mini-Bäume auf ihren Auspflanztag. Bis dahin schützt ein Bagger die künftigen Siedler im Bergmischwald mit Erde vor dem Austrocken. Der Einschlagsplatz in der Försterei Ahrendsberg dient nur als Zwischenlager. Insgesamt haben die Niedersächsischen Landesforsten für 2026 rund 1,5 Millionen Setzlinge in den Harz beordert.


