Meldungen / Städtische Meldung

23.02.2026

Stadt Osterode am Harz investiert in Sicherheit:


Bürgermeister Jens Augat (l.) mit Feuerwehrkamerad in der neuen Schutzausrüstung für Einsätze bei Vegetationsbränden.

Neue persönliche Schutzausrüstung für dieFreiwil ligen Feuerwehren

...Stadt Osterode am Harz

Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt erhalten eine zusätzliche persönliche Schutzausrüstung (PSA) für Technische Hilfeleistungen (THL) sowie für Einsätze bei Vegetationsbränden. Damit stärkt die Stadt gezielt den Arbeits- und Gesundheitsschutz ihrer Einsatzkräfte – insbesondere bei hohen Außentemperaturen und langandauernden Einsätzen im Sommer.

Die neu beschaffte PSA ist speziell für Einsätze im Außenbereich konzipiert, etwa bei Vegetationsbränden oder technischen Hilfeleistungen unter sommerlichen Bedingungen. Sie ist leichter und atmungsaktiver als die herkömmliche Einsatzkleidung. Ziel ist es, die körperliche Belastung der Feuerwehrangehörigen bei großer Hitze zu reduzieren.

„Gerade bei hohen Temperaturen stoßen Einsatzkräfte in der klassischen Schutzkleidung schnell an physische Grenzen. Je wärmer es ist, desto kürzer können Feuerwehrleute eingesetzt werden. Im schlimmsten Fall besteht bei zu langer Einsatzzeit die Gefahr eines Hitzeschocks. Mit der neuen, leichteren PSA erhöhen wir den Gesundheitsschutz und die Einsatzfähigkeit unserer Freiwilligen Feuerwehren“, betont Bürgermeister Jens Augat.

Die zusätzliche Spezialausrüstung ergänzt die bestehende Standard-Schutzausrüstung, die weiterhin für reguläre Einsätze – einschließlich Innenbrandbekämpfung mit Überbekleidung – vorgesehen ist. Die zusätzliche Ausstattung ist für entsprechende Einsatzlagen mit hoher Wärmebelastung vorgesehen. Die Initiative zur Einführung einer speziellen Vegetationsbrand-PSA geht auf eine Arbeitsgruppe innerhalb der Freiwilligen Feuerwehren zurück. Die Stadtverwaltung hat diesen fachlichen Impuls aufgegriffen und in enger Abstimmung mit der Feuerwehrführung umgesetzt. Für die Beschaffung der neuen PSA sind insgesamt rund 240.000 Euro vorgesehen. Die Investition erfolgt über vier Jahre (2025 bis 2028) mit jeweils 60.000 Euro pro Jahr.

Parallel dazu investiert die Stadt weiterhin kontinuierlich in die reguläre persönliche Schutzausrüstung. Für Ersatzbeschaffungen sowie den gezielten Ausbau von Reserven stehen jährlich rund 30.000 Euro zur Verfügung – eine Konsequenz aus den umfangreichen Einsatzlagen der vergangenen Jahre, in denen sich der erhöhte Bedarf an zusätzlicher Reserveausstattung deutlich gezeigt hat.

Darüber hinaus wird eine neue Dienstkleidung für die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren eingeführt. Der Stadtrat hat dafür zusätzliche Mittel in Höhe von rund 120.000 Euro einstimmig beschlossen. Mit der neuen Dienstkleidung setzt man die neue Feuerwehrverordnung um. Mit diesen Investitionen unterstreicht die Stadt Osterode am Harz ihr klares Bekenntnis zu einer modernen, leistungsfähigen und gut ausgestatteten Freiwilligen Feuerwehr – und setzt zugleich ein starkes Zeichen der Wertschätzung für das ehrenamtliche Engagement der Einsatzkräfte.

 

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