Kultur

31.12.2025

Was sonst noch war: Oratorienkonzert – A. Dvořáks Requiem in der Schlosskirche


von Corina Bialek

Manches ist im vergangenen Jahr liegengeblieben, weil der Tag zu wenige Stunden hat und man selbst nur einen Kopf und zwei Hände hat. Aber vieles hat es verdient, die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu erhalten, und daher werden wir das in den kommenden Tagen und Wochen nachholen. 

Das gilt insbesondere für das Oratorienkonzert in der Osteroder Schlosskirche am Volkstrauertag.

Mit ihm kam ein besonderes musikalisches Highlight zur Aufführung. Es ist das Requiem von A. Dvořák, welches dieser 1890 für das Musikfest in Birmingham komponiert hat und 1891 unter seiner Leitung aufgeführt wurde. Es ist mit seiner großen, romantischen Orchesterbesetzung nicht für den Gottesdienst, sondern für den Konzertsaal konzipiert, und die Schlosskirche mit ihrer wunderbaren Akustik fungierte an diesem Abend erneut als solcher.

Neben dem Sinfonieorchester Camerata Allegra und den eindrucksvollen Solopartien, gesungen von Nicole Pieper (Alt), Christian Dietz (Tenor), Manfred Bittner (Bass) und Inga Balzer-Wolf (Sopran), brillierten an diesem Abend auch die Chöre. Unter der Gesamtleitung von Kreiskantor Jörg Ehrenfeuchter verschmolzen der Chor der Musikgemeinde Osterode, die Herzberger Kantorei und der Jugendchor Herzberg-Osterode zu einer harmonischen, stimmgewaltigen Einheit.

Es war ein eindrucksvoller Konzertabend, der einmal mehr zeigte, dass man nicht in die Ferne schweifen muss, um klassische Musik zu erleben und zu genießen. 

Um ein solches besonderes Projekt umzusetzen, bedarf es natürlich finanzieller Unterstützung. In diesem Fall erhielt die Musikgemeinde Osterode diese von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.  




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