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14.09.2017

Es war was los, letzten Sonntag in Osterode


Tuchfabrik Friedrich Struve

von Wolfgang Böttner

Der Tag war eigentlich zu kurz, um alle Veranstaltungen, die am letzten Sonntag in Osterode stattfanden, wahrnehmen zu können. Tag des offenen Denkmals, OTTO das 17. und verkaufsoffener Sonntag, sowie eine Bilderausstellung des Kunstkreises.

Zum Tag des offenen Denkmals öffneten die ehemalige Tuchfabrik Friedrich Struve in der Abgunst und die Villa Gyps ihre Türen.

Frau Franka Struve führte die Besucher durch die Pulvermühle, die im 17. Jahrhundert den Oberharzer Bergbau mit Schwarzpulver versorgte. Im Jahr 1795 kaufte der Wollfabrikant Johann Heinrich Wilhelm Struve das Anwesen und richtete eine Weberei ein, die bis Mitte des letzten Jahrhunderts die verschiedensten Stoffe produzierte. Ein ehemaliger Mitarbeiter Herr Bode erklärte den Besuchern die verwendeten Webtechniken.

Künstlerinnen und Künstler des Kunstkreises zeigten im alten Maschinensaal der Eulenburg ihre Arbeiten. Der Kunstkreisvorsitzende Gerhard Häfner konnte eine große Anzahl  Interessierte begrüßen.

In der Schachtruppvilla verkaufte Heike Grobis vom Heimat- und Geschichtsverein, Aquarelle von Lisel Pinnecke. Der Erlös kommte dem Erhalt der Villa zu Gute.

Die meisten Menschen waren bei der Oldtimer-Austellung OTTO das 17. unterwegs. Noch nie waren in den langen Jahren, seit es OTTO gibt, so viele Fahrzeuge auf dem Kornmarkt, Martin-Luther-Platz und Am Schilde gekommen und zu bestaunen.

Die Besucher nutzten den verkaufsoffenen Sonntag und bummelten bis weit in den Nachmittag durch die Innenstadt. 



Frank Borchers, Kunstkreisausstellung



Aquarelle von Liesel Pinnecke


OTTO das 17.

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Franka Struve, links
























 

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