Kultur / Vorgemerkt

06.07.2024

Los Losers am 27. Juli am Meierhof Museum in Hattorf


Die 'Los Losers' laden zum open-air-Konzert auf dem Meierhof ein

von Corina Bialek

Hattorf. „Wenn aller guten Dinge drei sind, dann müssen aller sehr guten Dinge wohl vier sein“, mögen sich die sechs Musiker der „Los Losers“ wohl gedacht haben. Denn sie hatten die Bühne bei ihrem letztjährigen, dritten  „Meierhof Open Air“ noch gar nicht verlassen, da waren sich Veranstalter und Band bereits für den diesjährigen Meierhof-Auftritt einig. Wer sich den nicht entgehen lassen möchte, sollte sich den 27. Juli merken. Denn an diesem besagten Samstag lassen die „Los Losers“ ab 19 Uhr ihre Stimmen und Instrumente erklingen.

Auch wenn die Jungs immer wieder behaupten, dass sie nur drittklassige Songs spielen, die zumindest bei ihren Auftritten sowieso niemand hören will, verfügen so dennoch über eine musikalische Bandbreite, die wohl kaum eine andere Band weit und breit zu bieten hat. Denn sie offenbaren Musik der ersten Klasse.                                                                                         
Wieder einmal frei nach dem Motto „Von der Reeperbahn bis Singapur“, wird das Publikum auch in diesem Jahr wieder einmal  mit deutschen Schlagern, Oldies, Irish Folk,  Seemannsliedern, Skiffle, Folksongs,  Ost- und Westrock,  orientalischen Klängen und plattdeutschem Liedgut bestens unterhalten.  

Wenn dann dabei noch ein spezieller Meierhof-Song herauskommt oder gar Uriah Heeps „Lady in Black“, dann dürfte auch der letzte Zweifel an der Vielseitigkeit der sechs Bandmitglieder beseitigt sein, als da sind:  Harald Sindram (Bass, Banjo, Gesang), Harry Bierwirth (Gitarre, Banjo, Mandoline, Jagdhorn und Gesang), Achim Müller (Gitarre und Gesang), Siggi Kasten (Teekiste) und last but not least der Profimusiker Wolfgang Kahl an Keyboard und Akkordeon sowie Sänger Rüdiger Brakel als Frontmann.

Aus gegebenem Anlass bittet die Band zwar um kräftiges Mitsingen, würde sich aber noch mehr freuen, wenn in den ersten Stuhl- und Bankreihen nur Fans sitzen, die wegen der Musik gekommen sind und nicht, um sich mit Freunden biertrinkend laut zu unterhalten. Aber dafür gibt es ja die entsprechenden Theken außerhalb des Bühnenbereiches sowie zwei 20-minütige Pausen.

 

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