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28.08.2017

Die Rezeptur stimmte


Lerbach feierte das kurze Fest im langen Tal

von Christian Dolle

Kleinere Orte sind attraktiv, wenn es nicht nur Natur, sondern daneben auch attraktive Arbeitsplätze und ein gewisses kulturelles Angebot gibt. Genau diese Mischung zeigte Lerbach beim Wirtschaftstag am vergangenen Wochenende, der unter dem Motto „Kurzes Fest im langen Tal“ stand.

Zum einen zogen sich viele Stände lokaler und überregionaler Akteure durch den ganzen Ort, zum anderen präsentierten sich die Firmen Eisenhuth, Hoff, KKT, Zuelch und viele weitere als moderne Unternehmen, die den Anschluss an die Globalisierung alles andere als verpasst haben.

So konnten Besucher bei KKT beispielsweise erfahren, dass für die Herstellung verschiedener Kunststoffe die Rezeptur und damit verbunden das Knowhow zur Herstellung entscheidend ist. Eigentlich sei es gar nicht so viel anders als beim Kuchenbacken, wo auch die Zutaten im Teig darüber entscheiden, ob am Ende ein Bienenstich oder eine Sahnetorte aus dem Ofen kommt. Wenn allerdings ein großes Partnerunternehmen in Wolfsburg sozusagen gegen die Konditorehre verstößt und seine Probleme nicht mehr „gebacken“ bekommt, dann wirkt sich das auch massiv auf alle Zulieferfirmen aus. Doch darum sollte es an diesem Tag ja gar nicht gehen.

Vielmehr tatsächlich um spannende Einblicke in die Firmen und natürlich um Spaß. Der war durch sportliche Vorführungen auf dem Einrad, durch eine große Bodypainting-Aktion, das Entstehen eines dreidimensionalen Straßenbildes, spannende Feuerwehrwettkämpfe und vieles mehr garantiert. Egal, ob sportliche Aktionen, technische Vorführungen, Kunsthandwerk oder Musik, es kam wohl jeder auf seine Kosten und das schlug sich auch in der Anzahl der Besucher und ihrer Verweildauer nieder.

Letztlich soll an diesem Tag ja auch potentiellen Bewerbern der ortsansässigen Unternehmen gezeigt werden, wie gut es sich in Lerbach leben lässt, sagte KKT-Geschäftsführer Dr. Sven Vogt. Diesen Beweis haben die Veranstalter auf jeden Fall erbracht. Für viele Besucher wurde das kurze Fest dann nämlich doch länger als geplant, weil es im langen Tal so viel zu entdecken gab und die Rezeptur einfach stimmte.







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