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21.07.2022

Dorfmuseum Meierhof lädt am letzten Juli Wochenende zur Eröffnungsfeier ein


Die Schusterwerkstatt soll zum Eröffnungswochenende fertig sein

von Petra Bordfeld

Hattorf. Nach fast drei Jahren Bauzeit, tausenden ehrenamtlichen Stunden der Mitglieder und großer finanzieller Unterstützung durch die LEADER-Region und der Gemeinde Hattorf sowie ganz vielen Spendern und Förderern, wird am 30. und 31. Juli die Eröffnung des „Dorfmuseums Meierhof“, welches WO? gelegen ist zünftig gefeiert werden.

„Dieses Wochenende haben sich die Mitglieder des Vereins auch verdient, die immer mit angefasst,  ihre Ideen eingebracht haben und die den manchmal steinigen Weg bedenkenlos mitgegangen sind“, so die erste Vorsitzende, Inge Köhler. Der Lohn ist schließlich der abgeschlossene Umbau des „Wohnhauses mit Scheune“ zu einem „öffentlichen, ehrenamtlich geführten Museum“.

Dieses Eröffnungsfest steht zwar unter dem Motto „ein ganzes Wochenende für die ganze Familie“, aber das Augenmerk wird auf der Präsentation der neuen Räumlichkeiten fallen, die zu einem guten Teil auch schon eingerichtet sind. So können die Besucher*innen aller Generationen das Konzept eines lebendigen Mitmach-Museums erleben und dabei auch feststellen, dass noch nicht alles perfekt ist. Denn ein lebendiges Museum dürfte wahrscheinlich nie perfekt sein.

Während der Verein bereits am Freitag, 29. Juli, Gäste zu einem offiziellen Part einladen wird, die maßgeblich zur Umsetzung des Projektes „Dorfmuseum Meierhof“ beigetragen haben, wird der Samstag, 30. Juli um 14.30 Uhr unter dem Motto „Spiele für Generationen-Entdecken- Feiern“ starten.

Ab da werden Spiel und Spaß für Jung und Alt im Mittelpunkt stehen,, das in einem großen Luftballonwettbewerb endet. Zwischen Start und Ende wird es auf der Freifläche des Dorfmuseums viel zu entdecken geben. Spiele, die  gemeinsam mit Eltern oder Großeltern durchgeführt werden sollten, werden die Kinder der Teilnahmekarte zum Luftballonwettbewerb immer näher bringen. Das „Gemeinsame“ soll an diesem Tag groß geschrieben sein. Gegen 17 Uhr werden dann hoffentlich ganz viele Luftballons auf den Weg geschickt werden.

Zwischen 15 Uhr und 18 Uhr besteht aber auch die Möglichkeit für alle, auf Erkundungstour durch das Museum zu ziehen. Dabei stehen in allen Bereichen die Museumsführer/innen des Vereins parat. Der Verein bittet jetzt schon um Verständnis, dass bei den Museumserkundungen einige kleine Regeln bitte eingehalten werden sollen, die sich auch aus Gründen der Hygiene ergeben dürften. Wer möchte, darf auch gerne einen Mundschutz tragen. 

Ab 19 Uhr kann dann mit Live-Musik gefeiert werden. Dafür werden die „Los Losers“ sorgen, die nicht zum ersten Mal ihre Musik auf dem Meierhof präsentieren und erzählen dabei eine musikalische Geschichte von „Marina-Marina“ und „Anneliese“ erzählten werden, wenn sie mit „Harmann“ in der „Lambretta“ zum „Dans op de Deel“ auf die „Reeperbahn“ fahren.

Am Sonntag, 31. Juni,  lädt der Verein ab  11 Uhr auf den Meierhof ein, um gern auch überregional mit der Superintendentin Ulrike Schimmelpfeng gemeinsam einen Gottesdienst zu feiern. 

Nach der liturgischen Feier und vielleicht auch nach einer kleinen Stärkung werden sich gegen 13 Uhr erneut die Türen des Museums für Führungen und Erkundungen öffnen, die unter den gleichen Voraussetzungen, wie am Samstag stattfinden werden.

Ab 13 Uhr wird dann aber  auch der Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Schwiegershausen für Unterhaltung sorgen, und zu einem entspannten Nachmittag auch mit Kaffee und Kuchen im sehr schönen neuen Ambiente des „Dorfmuseum Meierhof“ zu Verweilen einladen.

Der Verein freut sich über viele Besucher und ist sehr stolz, das neue „Dorfmuseum Meierhof“ präsentieren zu können, auch wenn noch über Jahre viele weitere 1000 Stunden in die Einrichtung, in wechselnde Sonderausstellungen, in die Restaurierung und in die Digitalisierung (dazu gehört eine neue Homepage und eine digitale Führung durch das Museum) fließen werden. 

Als Ort des Zusammenkommens der Generationen ist dieses auch so gewollt; denn miteinander können die vier Säulen des Vereinszwecks „Förderung der Heimatkunde und Heimatpflege“, „Erhalt der plattdeutschen Sprache“, „Ausbau der Museumspädagogik“ im Rahmen des DorfMuseumSchule-Projektes und der Schaffung einer „Begegnungsstätte“ für die Zukunft erfüllt werden.

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Auch hier galt und gilt es noch 'klar Schiff' zu machen

 

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