Regionales / Harz

30.05.2022

Eselwanderer auf großer Harztour


von Otto Schönfelder

(er) Auf dem Kunstberg im wunderschönen  Altenau im Oberharz war ganz schön was los. Eine Gruppe sehr netter Eselwanderer hatten im Hotel "Landhaus am Kunstberg" einige Tage mit samt ihren bezaubernden Grautiere gewohnt. Natürlich hatten die Esel begeistert auf den herrlichen Wiesen am Kunstberg Quartier bezogen.

Sechs teilweise sehr erfahrene Eselwanderer waren auf großer Harztour wie Kathleen Keppler aus Meschede im Sauerland mit Esel Petro, Susanne Dannenhaus u. Helmut Hühn aus Kirchheim-Frielingen in Hessen, mit den Eseln Freddy und Fiete, Matthias Rebentisch aus Lügde in Lippe mit dem katalanischen Großesel Tano, sowie Klaus Sievers vom Eselhof Teut aus Dörentrup mit Groß Esel Wallach Carlos, ein Esel der Rasse „Zamorano-Leonés“ aus Spanien und Claudia Sievers ebenfalls aus dem lippischen Dörentrup vom „Eselhof Teut“ www.eselhof-teut.de mit Esel Karlsson.

In dieser Harzwoche wurden jeden Tag verschiedene Routen gelaufen:

  1. Tag: Sperberhaier Dammhaus, Sperberhaier Damm, Polstertal, Polsterberger Hubhaus, Polstertaler Zechenhaus

  2. Tag: Silberbrunnen, Okerstein, Wolfswarte, Förster Ludewig-Platz

  3. Tag: Siebenwochenklippe, gr. Morgenbrodstal mit gescheitertem Versuch, zum Sösestein zu gelangen. "Weil die Brücke an der Morgenbrodshütte zu schmal war, mussten wir die gesamte Strecke von 4 Km wieder zurücklaufen", berichtete ein Teilnehmer.

  4. Tag: Pausentag für Tier und Mensch, alle Teilnehmer besuchten nach eigenem persönlichen Interesse Sehenswürdigkeiten der Umgebung

  5. Tag: Schwarzenberg, Sageholzkopf, Ochsenberg, Oktertalsperre, Kellwasserhütte

  6. Tag: Totemännertal, Sperberhaier Dammhaus, dort duften die Esel im Café-Garten parken und in Ruhe die Mittagspause verbringen), dann Hexenstieg und Silberbrunnen.

Auf dem Hexenstieg war die Tour teilweise für Esel schwer zu bewältigen, da umgefallene Bäume, schmale Brücken, sehr steile Ab-und Aufstiege etc. Mensch und Esel an die Leistungsgrenzen führten.

Einige Teilnehmer und Teilnehmerinngen der Gruppe haben bereits auf dem E1 (Europäischer Fernwanderweg)  eine Strecke von 1800 km zu Fuß mit Eseln als Packtiere von der dänischen Grenze bis zur Schweiz erwandert. Da war die Harztour deutlich kürzer, hatte aber, wie gesagt. so ihre Tücken.

Klaus und Claudia Sievers haben 1999 im Rahmen des deutschlandweiten Eselvereins der IGEM (Interessengemeinschaft für Esel- und Mulifreunde Deutschlands, www.esel.org) mit vier weiteren Personen die Regionalgruppe der Eselfreunde aus OWL (Ostwestfalen-Lippe) gegründet. Im Rahmen dieser Regionalgruppe finden regelmäßig sowohl vereinsmäßig als auch privat-organisierte Aktivitäten mit Eseln statt.




Auf geht's zur nächsten Tagestour

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