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25.03.2022

Neues vom neuen Mini-Supermarkt


Wolfgang Wode im Gespräch mit Ingo Waldmann

von Petra Bordfeld

Es ist nicht zu übersehen, dass sich im ehemaligen Raiffeisengebäude in der Osteroder Straße in Schwiegershausen etwas tut. In dem Gebäude, das im Besitz des Bürgervereins „Zukunft in Schwiegershausen“ ist, wird auf der gut 300 Quadratmeter großen Verkaufsfläche kräftig gewerkelt. 

Das sorgt nicht nur in Schwiefershausen, sondern auch in den anderen Osteroder Ortschaften für Gesprächsstoff. Denn dort, wo vor zwölf Jahren tegut ein Lädchen einrichtete, wird in absehbarer Zeit ein TanteEnso-Mini-Supermarkt seine Pforten für 24 Stunden an sieben Tagen in der Woche öffnen. 

Diese überaus ungewöhnlichen Einkaufsmöglichkeiten machen Genossenschaftsanteile und die TanteEnso-Karte möglich, die über MyEnso zu erwerben sind. Sie ermöglichen nämlich den Inhabern den Einkauf zu von ihnen gewünschte Zeiten. Aber auch alle die, welche so einen automatischen Türöffner nicht haben, dürfen an einigen Tagen in der Woche zu gewohnten Öffnungszeiten und mit Personal durch den neuen Markt schlendern. 

Doch bevor das so weit ist, gibt es noch viel zu tun. Wolfgang Wode, kommissarischer Vorsitzender des Bürgervereins, verrät voller Anerkennung, dass alle ortsansässigen Handwerker einfach Spitze sind, weil sie von Anbeginn an zur Stange halten und so die Renovierungsarbeiten ebenso wie die Sanierungsmaßnahmen reibungslos über die Bühne gegangen sind und gehen werden. Nicht einmal ungeahnte Überraschungen, die ein derart altes Gebäude mit sich bringt, konnte sie aus der Ruhe bringen. 

Ingo Waldmann -von der Haustechnik Henry Sonntag - musste lachen, als er verriet, dass er mindestens 1500 Meter Elektrokabel der unterschiedlichsten Art verlegt hat, die nicht nur für die Beleuchtung und die Kühlung benötigt wird. Und Ingo Lange, strahlt nicht weniger, wenn er über das Verlegen des neuen Fußbodens berichtet. Aaron Deiters wiederum robbte zumeist über den neu verlegten Boden, um alle Ecken und Kanten sauber zu verarbeiten. Klaus Schreiber – alle vom Malermeisterbetrieb Sascha Bode - sorgten dafür, dass die Wände und Decken in neuer Farbe erstrahlen. „Das wir bei dem Umfang schon so weit sind, ist den Schwiegershäuser Handwerkern zu verdanken“, so Wolfgang Wode. Er weist aber auch darauf hin, dass die Zusammenarbeit mit dem MyEnso-Team ebenso bestens funktioniert. 

Um die notwendige Elektronik wird sich allerdings MyEnso selbst kümmern. Das Unternehmen ist nicht nur begeistert von der Vorfreude der Schwiegershäuser auf ihren Tante Enso Laden, sondern auch von der Motivation, mit der sich viele an dem Projekt beteiligen. Wenn alles klappt, wird der Schlüssel in dem neuen Lädchen, welches sich über jeden Kunden und jeder Kundin freut, schon vor Ostern auf „öffnen“ gedreht nämlich am Donnerstag 14. April. Wer mehr erfahren möchte, der sollte einfach mal Schwiegershausen, tanteenso.de anklicken.

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Ingo Waldmann beim Verlegen von etlichen Metern Elektrokabeln

Ingo Lange sorgte dafür, dass der neue Laden auch einen neuen, strapazierfähigen Fußboden erhält

Aaron Deiters robbte zumeist über den neu verlegten Boden

 

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