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18.03.2022

31 Angler des Osteroder Vereins pflanzten erneut Bäume


Sie alle freuen sich auf den nicht alltäglichen Einsatz

von Petra Bordfeld

Der Vorstand des Anglervereins Osterode am Harz hatte seine Mitglieder zur bereits dritten Baumpflanzaktion im Umland des Vereinshauses gerufen, und 31 Vereinsmitglieder nahmen nicht wie üblich die Angel, sondern Pflanzwerkzeug in die Hand. Übrigens hat ein Spender diesmal dafür gesorgt, dass der Anglerverein die zu pflanzenden 1200 Bäume auch selbst bezahlen konnte. 

 

Bevor sie aber durchstarteten, begrüße der erste Vorsitzende, Dr. Martin Fahlbusch, alle auf Herzlichste und brachte seine Freude darüber zum Ausdruck, dass sich erneut so viele Mitglieder des Vereins zum Mitmachen eingefunden hatten. Letztendlich wolle man sich ja wieder über die Harzlandschaft erfreuen, und dafür müsse auch mal Hand angelegt werden. Aus diesem triftigen Grunde sollten die Bäume unter bereits traditioneller Anleitung von Stadtförster Rudolf Buff in die Erde gebracht werden.  Der Vorsitzende verwies auch darauf, dass mit dieser bereits dritten Aktion die tiefe Verbundenheit zwischen dem Anglerverein und der Stadt Osterode, insbesondere mit dem Forstamt, unterstrichen werde.  

Dann ergriff Rudolf Buff das Wort und brachte ebenfalls seine Freude darüber zum Ausdruck, dass sich erneut so viele ehrenamtliche Baumpflanzer eingefunden hatten. Er erinnerte daran, dass man jetzt die vom Borkenkäfer und der Trockenheit verursachten Freiflächen auch mit Bäumen bepflanzen werde, die in dieser Region selten anzufinden und daher zum „Kaviar“ der Waldtiere zählten. Deswegen gelte es, sie nicht nur richtig zu pflegen, sondern auch ein wachsames Auge zu haben, damit die meisten „Frischlinge“ auch die Chane haben groß zu werden. Abschließend versprach er, dass er nach seiner bevorstehenden Pensionierung gerne mit den Anglern weitere Bäume pflanzen werde, so sie diese Aktion fortsetzen wollen.

Nachdem er dann den richtigen Umgang mit der Pflanzhacke, dem Hohlspaten und dem Pflanzspaten erklärt hatte, machten sich alle daran, die etwa 15 bis 30 Zentimeter großen Sämlinge richtig in die Erde zu bringen. Dabei wurde  auch das vom Landkreis Göttingen geforderte Hygienekonzept beachtet. Nach fünf Stunden war die Arbeit für die Natur getan.

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Stadtförster Rudolf  Buff  erklärte, wie kleine Bäume richtig gepflanzt werden

 

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