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03.12.2021

Wenn nicht so, dann anders


...Kirchengemeinde Badenhausen

In Zeiten von Corona ist Improvisation gefragt. Wenn Veranstaltungen sich nicht so durchführen lassen wie geplant, muss es eben anders gehen. So sollte in Windhausen die Adventsandacht am vergangenen Samstag auf dem Adventsmarkt stattfinden, der leider ausfallen musste. So wurde stattdessen der 1. Advent am Glockenturm begrüßt.

Peter Wendlandt hatte sein Akkordeon für gemeinsamen Gesang mitgebracht, Pastor Thomas Waubke machte den Anwesenden Mut, indem er von der Hoffnung des Propheten Jeremia in schwierigen Zeiten erzählte. Heike Börker rief dazu auf, Lichter rund um die Windhäuser Kirche als Hoffnungszeichen zu stellen. Für den Feuerkorb hatte Familie Pfennig gesorgt.

Am 1. Advent konnte auch der musikalisch-ökumenische Gottesdienst nicht wie in anderen Jahren stattfinden. So war die Planung kurzfristig umgestellt worden. Diakon Hans-Georg Preß begrüßte die Gemeinde in der Bonifatiuskirche zu einem kurzen Wortgottesdienst, in dem Johanna Wachsmuth, Dordi Stövesand und Peter Wendlandt musizierten. Anschließend zog die Gemeinde vor die Tür auf die Straße, wo sie von den Martinsbläsern zum Mitsingen und Zuhören begrüßt wurde. „Es fehlt nur der Glühwein“, bemerkte eine der Anwesenden. Doch der kann in diesen Zeiten leider nicht so unkompliziert ausgeschenkt werden wie gewohnt. Der Dank der Kirchengemeinden geht an die Martinsbläser für die Musik, die Freiwillige Feuerwehr für die Sicherung der Straße und an Familie Rosenthal für den Feuerkorb.

 

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