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23.07.2021

Klaus Hartwig zum neuen Vorsitzenden des SPD-Ortsvereins Hattorf gewählt


Der neue Vorstand und die Kandidaten für die Kommunalwahl des SPD-Ortsvereins Hattorf

Der SPD-Ortsverein Hattorf tagte zur Jahreshauptversammlung im Landgasthof Trüter/Neuwahlen des gesamten Vorstandes

...von Herma Niemann

Turnusgemäß standen bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins, die am Dienstag im Landgasthof Trüter in Hattorf durchgeführt wurde, Neuwahlen des gesamten Vorstandes auf der Tagesordnung. Dabei wurde Klaus Hartwig zum neuen ersten Vorsitzenden gewählt, der damit Lutz Riemann ablöst. Lutz Riemann und Daniel Kaiser wurden zu den stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Elke Kreth-Schumann ist die neue Kassiererin und Philip Kersten bleibt der Schriftführer. Als Beisitzer wurden Thomas Koch, Frank Kaiser und Harald Reinhardt gewählt. Zu Gast war auch die SPD-Bundestagskandidatin, Frauke Heiligenstadt, die dem neuen Vorstands-Team gutes Gelingen wünschte.

Riemann bedankte sich für die Unterstützung durch den Vorstand und einigen Mitgliedern. Heiligenstadt ging auch auf die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Bayern ein. „In knapp 60 Tagen ist Bundestagswahl, so Heiligenstadt „noch vor Wochen beherrschten die Themen Gesundheit und Corona, jetzt steht vor allem der Hochwasserschatz, aber auch der Katastrophen- und Bevölkerungsschutz im Vordergrund“. Das Thema Hochwasserschutz werde auch im kommunalen Wahlkampf wichtiger werden, sagte der Bürgermeister der Samtgemeinde Hattorf, Rolf Hellwig. In den Jahren 2007 und 2008 habe es in der Samtgemeinde enorme Überschwemmungen gegeben, aufgrund dessen man den Hochwasserschutz auf eigene Kosten verbessert habe, so Hellwig. Eng mit dem Thema verknüpft sei auch die Alarmierung der Bevölkerung durch die Sirenen. Diese sind vor einigen Jahren im Zuge der Digitalisierung der Alarmierung abgeschaltet, aber nicht zurück gebaut worden.

In der Samtgemeinde habe man acht Sirenen auf Hausdächern, so Hellwig. „Auch die SPD unterstützt weiterhin die Wiederaufnahme der Alarmierung durch Sirenen. Diese für den Katastrophenschutz zu reaktivieren, zu digitalisieren und zu warten ist finanziell gesehen aber Landkreissache oder beim Zivilschutz Sache des Bundes“. Der Kreistagskandidat Thomas Koch gab in seinem Redebeitrag zu bedenken, dass bezüglich der Neuordnung des Regionalen Raumordnungsprogramms des Landkreises (RROP) die darin ausgewiesene Umgehungsstraße für Herzberg auch im Zusammenhang mit dem Klimawandel und mit den Klimakatastrophen gesehen werden müsse. „Beim Bau der Umgehungsstraße würde ein riesiges Areal bodenversiegelt, vor diesem aktuellen Hintergrund kann man das eigentlich gar nicht mehr planen“, Koch. Denn Bodenversiegelung kann gravierende Folgen für die Umwelt haben. Zubetonierte oder asphaltierte Böden nehmen Regen nicht mehr auf, wodurch das Risiko für Hochwasser steigt. Harald Reinhardt berichtete aus der Arbeit im Samtgemeinderat. „Wir haben und werden noch viel Geld in den Erhalt der vier Ortsfeuerwehren stecken“, so Reinhardt „wir stehen vor den sichtbaren Auswirkungen des Klimawandels und die Samtgemeinde wird die Feuerwehren unterstützen“. Die neuen Feuerwehrfahrzeuge seien deutlich größer, weswegen auch größere Einstellplätze nötig seien. „Das sind Millionenbeträge, aber gut angelegte Millionen in die Sicherheit der Feuerwehrleute und der Bevölkerung“. Elke Kreth-Schumann berichtete aus der Kreistagsarbeit und über die dort aktuell wichtigen Themen.


SPD-Bundestagskandidatin Frauke Heiligenstadt war zu Gast

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