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13.07.2021

Ein Truck machte Stopp vor der Realschule Osterode


Für ein Erinnerungsfoto fanden sich alle auf dem Balkon des Info-Trucks ein

...von Petra Bordfeld

Der modernisierte InfoTruck der Metall- und Elektroindustrie ist mit dem kollaborativen Roboter „Cobot“ und neuem Multimediaangebot an die Schulen zur Berufsinformation zurückgekehrt. Für die Organisation ist, wie in den vergangenen Jahren auch, die Stiftung NiedersachsenMetall in Person von Reiner Müller als Bildungsreferent verantwortlich. Leider mussten viele Termine für 2020 abgesagt werden, warum man sich jetzt umso mehr freut, dass die M+E InfoTrucks die Schulen in Niedersachsen wieder besuchen dürfen.

Seinen ersten Halt im Altkreis Osterode machte er vor der Außenstelle der Realschule Auf dem Röddenberg. „Es folgt und folgen  noch ein Besuch an der OBS Hattorf und OBS Bad Sachsa“, so Müller.

Dieser Truck sollte sich nach überaus gekonntem Einparken in ein „Wohnhaus“ auf Rädern verwandeln, welches über einen ersten Stock und einen Balkon verfügt. Diese ungewöhnliche Größe von 80 qm macht deutlich, wieviel Technik darin untergebracht ist.

Denn weil die Transformation zur Industrie 4.0 in den Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie (M+E Industrie) in den letzten Jahren stetig zugenommen hatte, bedeutete das auch einen Wandel der Arbeitsplätze und eine Modernisierung der Ausbildungsberufe. Und genau diesen Anforderungen möchte auch der InfoTruck gerecht werden, der an Schulen über die Ausbildungsmöglichkeiten in der M+E-Industrie informiert. 

So wurde die Corona bedingte Pause für eine bereits geplante Überarbeitung und Aktualisierung der Inhalte an Bord genutzt, die erstmals den 82 Neuntklässlern der Realschule Röddenberg mit einem an die neuen Rahmenbedingungen und Bedürfnisse der Schulen angepassten Hygienekonzept vorgestellt. 

Als Vertreter der modernen Arbeitswelt 4.0 begrüßte erst einmal der Cobot die sehr interessierten Schülerinnen und Schüler im unteren Stockwerk. Im Zuge der Digitalisierung in Unternehmen arbeiten übrigens Fachkräfte mit ihm im wörtlichen Sinne Hand in Hand. 

Das Motto im M+E InfoTruck lautet aber auch: „Selbst ausprobieren!“ Und genau das weckte die Neugier der Schülerinnen und Schüler, die gemeinsam mit dem Cobot ein Zahnradgetriebe zusammenbauen durften.

Weiter wurde den wissensdurstigen Gästen mittels Touchmonitoren an den insgesamt fünf Exponaten ergänzende Informationen rund um das jeweilige Themengebiet der Station geboten. So fanden die Schülerinnen und Schüler durchaus neben freien Praktikums- und Ausbildungsplätzen in der Region spannende Fakten rund um das jeweilige Exponat und ein interaktives Quiz zu jeder Station. Außerdem forderten Challenges mit intuitiver Handhabung sie an jedem Exponat zum Ausprobieren auf. Und genau das überzeugte und faszinierte die Schülerinnen und Schüler.

Gleiches galt für die Nutzung des Smartphones. Während selbiges im Schulunterricht nicht gerne gesehen ist, ist an Bord der InfoTrucks dessen Benutzung ausdrücklich erwünscht! Denn die neue App „ME-Berufe“ informiert Schülerinnen und Schüler vor, während und nach dem Besuch. 

Neben der Technik waren aber auch Ralf Abromeit und Rainer Zellmer vom Team des ME-Infotracks zugegen, um Rede und Antwort zu stehen. Die Besucher und Besucherinnen waren sich einig, sehr viel über die noch recht unbekannte Arbeitswelt erfahren zu haben, und dass dieser Truck gerne wieder einparken darf.


Nicht nur die Schülerinnen hörten interessiert zu, auch der Leiter der Realschule, Steffen Glaubitz

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Gedankenaustausch über das Können der Technik

Sie ließen sich gerne in die Welt entführen, welche der ME-Info-Truck präsentierte

 

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