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22.06.2021

Ehrenamtliche Lerbacher waren für ihr Bergdorf unterweges


Frank Koch, Rene Hallbauer, Stefan Bormann und Kai Pförtner haben dem Informationsstand zu neuem Glanz verholfen

...von Petra Bordfeld

Dass in Lerbach das Ehrenamt groß geschrieben wird, machten der Harzclub-Zweigverein und Mitglieder des Ortsrates im Interesse der Ausstrahlungskraft des Bergdorfes deutlich. Während die einen die Pinsel sorgsam „schwangen“ und das Wappen des Ritters neu platzierten, der Lerbach den Namen gegeben haben soll, tauschten die anderen hölzerne Träger gegen Stahlrohr-Pfosten aus.

Genau die wurden für den vereinseigenen Pavillon „Klaras Aussicht“ benötigt, weil bislang noch unbekannte Täter den als Sperre auf dem Vorplatz liegenden schweren Baumstamm  in Richtung Abhang rollten. Zum Glück für das Tal bremse der Pavillon das hölzerne Bollwerk rechtzeitig und hinderte es so daran, den Berg hinunter auf die dort stehenden Häuser zu stürzen.

Männer des Harzklub-Zweigvereins wollten den Pavillon aber wieder so stehen lassen, noch abreißen. Denn der lädt zum Verweilen und dabei zum Genießen einer der schönsten Aussichtspunkte von Lerbach ein. Schließlich steht er an der Kreistrasse oberhalb von Lerbach in Richtung Heiligenstock. Und genau das soll auch so bleiben, deswegen soll auch die Grundmauer vollends erneuert werden. „Diese Arbeit dürfte sich noch über ein paar Wochen hinziehen“, so Frank Koch, Vorsitzender des Harzklub-Zweigvereins.
Übrigens ist der Baumstamm immer noch da, nur liegt er jetzt so, dass er nicht noch einmal in den Pavillon gerollt werden könnte. In seiner jetzigen Position dürfte er aber dafür sorgen, dass der Weg, der dort in die Kreisstraße mündet, nicht mehr als Müllkippe missbraucht werden kann.
Mitglieder des Ortsrates wiederum hatten den Informationsstand, der im Mittelpunkt der Ortschaft an der Friedrich-Ebert-Straße nicht zu übersehen ist, mit einem neuen Anstrich versehen, welcher die Ortsfarben schwarz, grün, gelb trägt.

Dafür galt es erst einmal, die Fenster abzukleben, das Holz sorgsam anzuschleifen und mit einem Voranstrich zu versehen. Als dann die Hauptfarbe aufgetragen war, musste noch der Ritter, der einst Wasser für sein Pferd gesucht hatte und einen leeren Bach vorfand,  im Giebel der Infotafeln angebracht werden.

Übrigens ist das in neuem Glanz erstrahlte Objekt „eingerahmt“ von einem, hübsch bepflanzten Blumenkübel und einer Bank, die zum Platz nehmen einlädt, umrahmt. Hinter den Glasscheiben wird in absehbarer Zeit Text und Bilder über Lerbach informieren.

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Rolf Specht, Manfred Weigel, Wilfried Bartels, Joachim Koch, Manfred Kiwitt, Karl-Heinz Lücke und Lukas Bartels (v. l.) bringen Klaras Aussicht wieder in Schuss


Das Wappen mit dem Ritter, der dem Bergdorf zum Namen Lerbach verholfen haben soll wurde – ebenfalls in neuem Glanz – platziert

 

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