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24.04.2021

Geduldsfäden für jedermann


Martina Neitzel und ihr Sohn Riaan starteten eine kleine Aktion gegen den Corona-Blues

...von Ralf Gießler

Seit längerer Zeit ist es nicht möglich, sich in großen Gruppierungen zu treffen. Dieser Umstand betrifft alle Altersgruppen, besonders aber ist es eine Situation, die für Kinder und Jugendliche belastend wirken kann. Neue Freundschaften eingehen und Gleichaltrige kennenlernen wird somit enorm erschwert.

Stattdessen sollen die Kids genau das Gegenteil tun: Möglichst in kleinen Gruppen bleiben und Kontakte zu neuen Menschen auf ein absolutes Minimum reduzieren. Das ist gerade für die Jugend eine besondere Herausforderung. Wenn noch dazu Homeschooling bzw. Distanzunterricht angesagt ist, wird es auch nicht einfacher. Denn alleine lernen im "stillen Kämmerlein" trägt nicht unbedingt zur Stimmungsaufhellung bei. Da hilft nur Motivation und Abwechslung.

Dies dachten sich wohl auch Martina Neitzel und ihr elfjähriger Sohn Riaan: "Ich wollte irgendwie für ein bisschen Abwechslung und Ablenkung in den Alltag meines Kindes reinbringen. Wir haben schon an der Stempeljagd vom TSC Dorste teilgenommen, also musste jetzt etwas Neues her. So kamen wir auf die Idee "Corona kriegt uns nicht klein!". An einer Bank vor ihrem Zuhause hängten die beiden Geduldsfäden und den aufmunternden Spruch "Haltet durch" auf.

Wer möchte, kann sich gerne an der Bank bedienen. Der ein oder andere Faden wurde schon entnommen. Und weil das Basteln Spaß machte, ist nicht ausgeschlossen, dass eine weitere kleine Aktion folgt.

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