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27.03.2021

Videos und ein eigenes Brettspiel


Digitaler Tag der offenen Tür an der KGS Bad Lauterberg

von Christian Dolle

Jetzt ist wieder die Zeit, in der Eltern und natürlich Schüler*innen sich Gedanken um die weitere Schullaufbahn an einer weiterführenden Schule machen. Normalerweise laden die Schulen hierzu zu Tagen der offenen Tür ein, an denen sie sich uns ihre Stärken möglichst bunt und informativ präsentieren. Wenn das nicht möglich ist, dann ist Kreativität gefordert.

An der Kooperativen Gesamtschule in Bad Lauterberg wurde mit zwei besonderen Ideen um Neuzugänge geworben. Zum einen, so erläutert Schulleiterin Inger Schweer, wurde ein Spiel in Auftrag gegeben. Ein Brettspiel, mit dem sich die Kinder und ihre Eltern sozusagen einen Weg durch die neue Schule bahnen. Es wird gewürfelt und auf den jeweiligen Feldern gilt es, spezifische Aufgaben zu lösen. 

„Im Sekretariat steht das Mikrofon für die Durchsagen. Was würdest du am liebsten für eine Durchsage machen?“, lautet eine davon, „Die KGS bietet auch eine Skifahrt an. Gehe in die Hocke und bleibe 10 Sekunden in der 'Abfahrtposition'“ eine andere. Es wird vielleicht nicht auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres landen, eine tolle Idee, die informiert und auch noch Spaß macht ist das aber allemal.

Kinder haben Einfluss auf die Eltern

Wer entscheidet heute eigentlich, welche weiterführende Schule am Ende gewählt wird? Sind es ganz klar die Eltern oder gegen am Ende doch die Wünsche der Kinder den Ausschlag? „Kinder haben bei der Auswahl einen großen Einfluss auf ihre Eltern“, sagt Inger Schweer hierzu. Daher ist es auch so wichtig, dass nicht nur Lehrer*innen diese Präsentation und Außendarstellung übernehmen, sondern eben auch Jugendliche mit einem manchmal etwas anderen Blick. 

Diesen Blick haben an der KGS beispielsweise Jordan und Ole, die in den vergangenen Wochen etliche Filme produziert haben. Beide sind in der 9. Klasse, haben schon Erfahrungen mit dem Filmen und unter der Anleitung ihrer Lehrerin Janine Kellner mehrere Informationsvideos zu den einzelnen Fachbereichen etc. gedreht. Etwa zehn Drehs waren es insgesamt, anfangs über drei bis vier Stunden, die dann aber noch fünf bis sieben Stunden Schnitt etc. erfordern. 

Schüler hatten freie Hand

So filmten sie zum Beispiel die beiden Abiturient*innen Antonia sowie Jonas, die über ihre tolle Zeit an der Schule, ein Auslandsjahr in Amerika sowie über ihre Lieblingsfächer sprechen. Jordan und Ole waren besonders froh darüber, dass ihnen beim Erstellen der Filme viel freie Hand gelassen wurde, sicher auch eine Erfahrung, die sie an zukünftige Mitschüler*innen weitergeben. 
Die Videos sind natürlich auf der Schulhomepage zu sehen.

Außerdem gab es noch einen digitalen Elternabend und Schulführungen in Kleingruppen, was – so erfuhr der Eseltreiber im Nachhinein – bei vielen Eltern wie auch Schüler*innen sehr gut ankam.



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