Regionales / Stadt Osterode / Förste/Nienstedt

26.02.2021

In Sachen Feuerwehrhaus Förste/Nienstedt und Fahrzeugen wird sich was tun


Dieser am Schlagbaum gelegene Spielplatz soll zurück gebaut werden

...von Petra Bordfeld

„Wir hatten schon schlechtere Haushaltsvorstellungen, besonders freut mich, dass es in Sachen Feuerwehrhaus und Ausbau der Kunstbucht weiter geht“, Anmerkungen von Ortsbürgermeister Bernd Fröhlich während der Sitzung des Ortsrates Förste, in der es auch um den Haushaltsplan der Stadt Osterode 2021/2022 ging.

Denn Stadtamtfrau Thoskild Lätsch ließ nicht unerwähnt, dass allein für die Planung des schon lange von den beiden Ortswehren Förste und Nienstedt ersehnten Gebäudes in diesem Jahr 50.000 € Planungskosten vorgesehen sind. Im Jahr 2023 soll dann der Bau über die Bühne gehen, wofür insgesamt 2 Mio. Euro investiert werden müssen. Weiter sind für den Aufbau eines LF 10, der in Förste anrollen soll, 140.000 € vorgesehen. Für das TLF, welches 2025 zum Einsatz kommen soll, sind in 2024 und 2025 für Fahrgestell und Aufbau insgesamt 435.000 € eingeplant.

„Spätestens, wenn das neue TLF kommt, brauchen wir ein neues Haus“, merkte der Förster Ortsbrandmeister Stefan Gerke in der Bürgerfragestunde an. Er hielt aber auch nicht mit der Freude und dem Dank hinterm Berg, dass es endlich losgeht.

Gleich groß war die Freude der Ortsratsmitglieder, dass der über viele Jahre währende Wunsch im Haushalt eingeplant ist: der Endausbau der „Kunstbucht“, wofür 124.000 € festgeschrieben werden konnten. Verwaltungstechnisch werde es noch in diesem Jahr in diesem Straßenzug losgehen, so die Stadtamtfrau. „Die weiteren Schritte hängen von den Ausschreibungen und dem Wetter ab“.
Außerdem sollen 15.000 € für einen barrierefreien Zugang zur Mehrzweckhalle eingesetzt werden, in welcher übrigens auch die Ortsratssitzung nach Corona-Auflagen durchgeführt wurde.

Ansonsten steht in dem Haushaltsplanentwurf nachzulesen, dass der Ortsrat Förste mit 6 000 € für Aufwendungen für ehrenamtliche und sonstige Tätigkeiten rechnen darf, 6 100 € sind als Ortsratsmittel eingeplant und 4 300 € für Personalaufwendungen. Ein größerer Faktor ist die Grundschule Sösetal. Da dürften sich die Gesamtaufwendungen um rund 230.000 € drehen.

Die in diesem Zusammenhang geäußerte Frage, ob das Hausmeisterhaus an der Grundschule Sösetal wirklich nicht mehr vermietet wird, beantwortete Thoskild Lätsch damit, dass dieses Gebäude der Grundschule zur Nutzung überlassen wird. In einem Gespräch mit Schulleiterin Elisabeth Müller ließ diese durchblicken, dass man schon wisse, wie das Haus genutzt werden könne. So könnten die unzähligen Schulbegleiter Aufenthaltsräume erhalten, die es in dem Schulgebäude nicht gibt. Außerdem könnten dort Räume für die Förderkinder eingerichtet werden. Und der Hausmeister erhielt einen Ort, von dem er einen guten Blick auf den Eingang des Schulhofes hat. Jetzt müsse halt nur seitens des Schulträgers fest die Nutzung zugesagt werden

Thoskild Lätsch eröffnete ihre Mitteilungen mit dem wichtigen Hinweis, dass die nächste Sitzung des Ortsrates bereits am 15. März stattfinden wird. Grund dafür ist das Regionale Raumordnungsprogramm für den Landkreis Göttingen, zu dem die Ortsräte Anregungen und Bedenken jeder Art äußern dürfen. Diese soll die Stellungnahme der Stadt Osterode eingearbeitet werden.
Auf das Thema „Spielplätze“ zu sprechen kommend, verwies sie darauf, dass die am Schlagbaum befindliche Einrichtung zurückgebaut werden wird. Denn diese wieder vorschriftmäßig in Stand zu setzen, wäre viel zu teuer. Die noch verwendbaren Geräte sollen nach ihrem Abbau in den Kampwiesen nach allen Sicherheitsvorschriften wieder aufgestellt werden.

Bernd Fröhlich betonte, dass man sich allerdings weiter in Geduld mit dem lang ersehnten Abriss des Cordes-Hauses fassen müsse, der im Prinzip schon Ende 2020 hätte starten sollte. Woran die erneute Verschiebung scheitert, wusste er nicht zu berichten.

Weiter teilte er mit, dass sich zumindest in dem ehemaligen Büroraum der einstigen Verwaltungsaußenstelle viel getan habe. So sei die Elektroinstallation soweit fertig. „Der Sicherungskasten reicht für ein Hochhaus“, schmunzelte Ortsratsmitglied Joachim Becker. Die Renovierung der Toiletten soll anschließend in Angriff genommen werden. Fröhlich schlug in diesem Zusammenhang vor, dass man bei den Arbeiten in dem Gebäude auch Zeichen seitens des Ortsrates setzen sollte und weitere Ortsratsmittel zur Verfügung stellen könnte. Diese Überlegung wurde angenommen.

Einstimmig fiel der Beschluss, das Osterfeuer auch in diesem Jahr nicht zu entzünden. Ostern sei letztendlich nicht mehr so weit weg. Von daher wäre es unsinnig, Planungen anzuschieben.

Keinen Riegel wollte der Ortsrat drei Terminen vorschieben, da diese erst weit nach Ostern geplant sind. So möchte der Verein für Geflügelzucht Osterode und Umgebung die Mehrzweckhalle vom 27. bis zum 31. Oktober für den Auf- und Abbau sowie die Durchführung seiner Ausstellung nutzen.

Der MTV Förste möchte dieses Gebäude einmal am 29. Mai für eine Radsportveranstaltung und dann am 31. Dezember für den traditionellen Silvesterlauf haben.

Der Elternrat vom Kindergarten möchte am 20. und am 21. November in der Mehrzweckhalle seinen Herbstbasar ausrichten.

Abschließend ließ Thoskild Lätsch wissen, dass die erwünschte - Straßenbeleuchtung von den Kampwiesen zum Zehnthof durchaus möglich wäre, wenn dieser Schritt aus Kostensicht vertretbar ist.

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Der Abriss des Cordes-Hauses wurde erneut verschoben

Wobei, so langssam wird es Zeit...

 

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