Regionales / LK Göttingen

03.02.2021

Unterstützung bei der Beseitigung der 4 Weltkriegsbomben


...Stefan Riemke, THW

Göttingen. Einsatzkräfte vom Technischen Hilfswerk (THW) unterstützten den Landkreis und die Stadt Göttingen auf allen Ebenen bei der Beseitigung von 4 Weltkriegsbomben. Während die Helferinnen und Helfer aus Göttingen schon seit Wochen in die Planung und die Vorbereitung der geplanten Sprengungen eingebunden waren sind die anderen Ortsverbände am 30.01.2021 in den Bereitstellungsraum auf dem Gelände der Unterkunft des OV Göttingen in Bereitschaft gegangen um kurzfristig eingreifen zu können, sollte es die Lage erfordern.

Warten auf Einsatzbefehl im Bereitstellungsraum lautete der Befehl für die angerückten Einheiten. Während einige Einheiten bereits als Meldekopf, zur Beleuchtung, als Versorgung oder als Führungsstelle ihre Komponenten aufgebaut und betrieben hatten , warteten die weiteren Einheiten auf den Zeitpunkt nach der Sprengung um im Notfall schnell eingreifen zu können. Die eigentliche Sprengung zog sich bis weit nach Mitternacht hin und in der Nacht kam endlich die Nachricht, das die Sprengungen erfolgreich verlaufen waren und die Einsatzkräfte sich wieder zurück in ihre Unterkünfte begeben konnten.

Der vom THW eingesetzte ESS-Trupp konnte Entwarnung geben, da ein beobachtetes Gebäude keine Bewegung zeigte. Weitere Einsatzkräfte waren in Ihren Unterkünften in erhöhte Alarmbereitschaft gesetzt worden und wurden nicht mehr benötigt. Der Abbau des Equipments des THW erfolgte bis zum späten Sonntag Nachmittag. Für die Einsatzkräfte aus Göttingen ergaben sich noch einige kleinere Aufträge und Aufgaben, alle anderen ehrenamtlichen Kräfte stellten die Einsatzbereitschaft wieder her und gingen in die wohlverdiente Ruhe. Für das Technische Hilfswerk Göttingen, der Regionalstelle (RSt.) und die beteiligten Ortsverbände war es ein kurzes, schlafloses Wochenende. Am Ende ist alles gut gegangen und kein Mensch kam zu schaden.

Aus Osterode waren die Fachgruppe Führung und Kommunikation (FGr FK) und der Zugtrupp (Ztr) als unterstützende Einheiten in Bereitstellung vor Ort. Die Bergungsgruppe und die Fachgruppe Schwere Bergung befanden sich in Rufbereitschaft in Osterode. Der Ortsverband war während des gesamten Einsatzes besetzt (LuK-Dienst – Lage und Koordination). Insgesamt waren an der Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung 44 Helfende aus Osterode beteiligt.

Eingesetzte Kräfte vor Ort: 112 (davon 17 aus Osterode) + 3 Kameraden für LuK

Eingesetzte Fahrzeuge & Ortsverbände: Nahezu die gesamte Regionalstelle Göttingen


 

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