Regionales / Stadt Osterode / Förste/Nienstedt

29.01.2021

Büro in der ehemaligen Außenstelle verändert sich


Ortsbürgermeister Bernd Fröhlich weist auf die geplante Küchenzeile hin. Dieser vermeindliche Schrank, welcher ein schwergewichtiger Tresor ist, steht jetzt erst einmal in einem anderen Zimmer. Die Tür links führt in den Wandschrank

...von Petra Bordfeld

Vor der ehemaligen Verwaltungsaußenstelle lagen zahlreiche, weiße Mauersteine. Wer wissen wollte, wofür die verwendet werden sollten, musste nur einen Blick die ehemalige Verwaltungsaußenstelle und in das einstige Büro werfen.

Denn dort werden die Steine für eine wichtige Maßnahme benötigt. Zuerst einmal gilt es, die in die Jahre gekommenen Heizkörper unter den Fensterbänken zu entfernen. Die dadurch entstehenden freien Flächen werden dann mittels der Steine gefüllt. Und vor die werden neue, wesentlich schmalere Heizungen fachgerecht angebracht.

Zu sehen ist in der leer geräumten Räumlichkeit auch, dass sich schon ordentlich was mit der Elektrik getan hat. Der neue Sicherungskasten dürfte für das gesamte Untergeschoss zuständig sein. Aber auch die Tapeten an den Wänden und der Decke sind mittlerweile durch den Einsatz eines „Einzelkämpfers“ der Stadt verschwunden.
Da der Fußboden ebenfalls erneuert wird, musste noch ein schwergewichtiges Etwas weichen. Es handelte sich nicht etwa um einen Schrank aus dunklem Holz, sondern um einen alten, schwergewichtigen Tresor. Um das gute Stück heraus zu bekommen, rückten Bernd Binnewies, Herbert Greger, Jochen Becker und Bernd Fröhlich mit einem Hubwagen an, um ihn kurzfristig in das Sitzungszimmer „einzuparken“. Denn dort finden zurzeit keine Treffen statt, also steht das Schwergewicht dort Niemandem im Weg. Sowie der Fußboden in neuem Glanz erstrahlt, wird der Tresor zurücktransportiert. Der Wandschrank bleibt ebenso erhalten, denn hinter der vermeintlichen Zimmertür bietet sich viel Lagerfläche.

An der Beschaffung von Mobiliar will sich übrigens die Heimatkundliche Dorfgemeinschaft Förste/Nienstedt beteiligen, weil das ehemalige Verwaltungsbüro ein großer Arbeitsplatz für deren Mitglieder werden soll. Das heißt allerdings nicht, dass dort nicht auch Gäste Platz nehmen dürfen, denn es wird mit Sicherheit, wenn nach der Corona-Zeit wieder zu einem Tag der offenen Tür ins Museum geladen. Aber auch der Ortsrat hat bereits im vergangenen Jahr für die Instandsetzung des Raumes 3000 € beigesteuert. Den noch ungekannten „Rest“ übernimmt die Stadt Osterode.
In jedem Fall wird nach der Fertigstellung des neuen Archiv-Raumes nicht „nur“ der Tresor wieder Einzug halten, sondern ebenso die alten Karten- und Archivschränke, die schon sehr gut gefüllt sind.

„Es ist geplant, dass im Anschluss an diese Maßnahme auch gleich die Renovierung der WC-Anlage in Angriff genommen wird“, so Bernd Fröhlich. Denn zu Corona-Zeiten herrscht kein Publikumsverkehr vor. Deswegen böte sich dieser lang ersehnte Schritt sehr an.

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